Von dem "Nieuwen Oosterbegraafplaats", also dem "Neuen Ostfriedhof" in Amsterdam ist in den letzten Jahren immer wieder berichtet worden, weil dort neue Wege in der Friedhofskultur beschritten worden sind. Der Begräbnisplatz wurde am 1. Mai 1894 eröffnet. Erst 1860 war in Amsterdam mit dem Westerbegraafplaats der erste große Begräbnisplatz außerhalb des ehemaligen Befestigungswalles angelegt worden.
Der Kieler Fotograf, Redakteur und Webdesigner Jan Petersen unterhält mit Kunst@SH eine Website, auf der er Bilder von öffentlich zugänglichen Kunstwerken in Hamburg und Kiel, die er persönlich besucht und fotografiert hat, postet und mit selbst recherchierten Informationen verbindet. Darunter sind auch viele Grabmale.
Liebhaber des Ohlsdorfer Friedhofs sind mit den Werken des Bildhauers Arthur Bock vertraut. Schon das Forschungsprojekt zur Inventarisation der Grabmale und Grabmalplastiken des Friedhofs hat dort über 50 von diesem Künstler signierte Grabmale aufgefunden.
Das Grabmal des wohlhabende Weingroßhändlers und Politikers Otto Wilhelm David Patow (1847 - 1932) bestand bis zum letzten großen Sturm aus einer halbrunden Säulenstellung, in dessen Mitte eine Stele mit dem Bildnis des Verstorbenen aufgerichtet war.
Am 24.5. nahmen acht Mitglieder und Freunde des Förderkreises an einer Besichtigung des neuen Kolumbariums DIE EICHE in Lübeck teil, die vom Eigentümer und Initiator Michael Angern geführt wurde. Schon vor zwei Jahren wurde in dieser Zeitschrift (Nr. 150/2020) über den Umbau des historischen Kornspeichers der Familie Mann an der Untertrave zu einem neuartigen Bestattungsort für Urnen berichtet.
Auf dem Ohlsdorfer Friedhof sind einige Künstler mit einer ganzen Reihe von Werken vertreten. Oft haben sie während ihrer Lebenszeit ein umfangreiches Oeuvre geschaffen. In dieser Zeitschrift setzen wir diese Thematik mit dem Berliner Bildhauer Heinrich Pohlmann fort, dessen Skulpturen auch als Galvanoplastiken in Umlauf waren.
Seit 2014 unterstützt das Bundesbauministerium herausragende Projekte der Baukultur und des Städtebaus in Deutschland. Eines der sogenannten Premiumprojekte dieses Programms war der Ohlsdorfer Parkfriedhof, für den schon im Jahr 2014 zwei Millionen Euro bereitgestellt worden sind. Dazu kam noch eine weitere Million vonseiten der Hansestadt Hamburg.
Die Autorin stellt in diesem Buch die "MagnificentSeven" vor; jene sieben Gartenfriedhöfe, die im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts rund um London eingerichtet wurden, um der desolaten Lage der Bestattungen innerhalb der wachsenden Großstadt Herr zu werden.
Ungefähr 40 Besucherinnen und Besucher waren am 27.3.2022 in das Forum Ohlsdorf gekommen, um nach langer Pandemiepause endlich wieder einen vom Förderkreis organisierten Vortrag zu hören. Dr. Heike Trost, zuständig für Inventarisation, und Dr. Jens Beck, der Gartendenkmalpfleger im Denkmalschutzamt Hamburg, sprachen über ihre jeweilige Sicht auf den Ohlsdorfer Friedhof.
Schon seit dem Mittelalter gibt es in Hamburg Grabstätten, die von Gemeinschaften speziell für ihre Mitglieder erworben und unterhalten worden sind. Die älteste heute noch bestehende ist die Grabstätte der "Kasse von Achten" auf dem Ohlsdorfer Friedhof.