Nach Parmenides gibt es kein Werden und Vergehen, sondern nur ein SEIN.
Das Sein über den Tod hinaus zu verlängern ist ein wesensgleiches Minus zum Leben und doch versuchen sich die Menschen daran in verschiedentlichen Ausformungen. Eine davon ist die Totenmaske.
Totenmasken gab es schon im alten Ägypten vor über 3000 Jahren. Angeblich wurden schon im 8. Jahrtausend aus Gips Abformungen von Köpfen vorgenommen. Im antiken Griechenland wurden von reichen Staatsbürgern und Denkern Totenmasken gefertigt, manchmal sogar aus Gold.
Der gemeinnützige Verein "Quo Vadis e.V." wurde vor knapp 15 Jahren gegründet, um die Trauerkultur in Hamburg zu befördern und ein Zeichen zu setzen für eine den verstorbenen Persönlichkeiten angemessene Bestattung mit Namenszeichen und Inschrift auf einem Grabstein.