Vor 25 Jahren wurde der Förderkreis gegründet. Aus diesem Anlass erinnern wir uns in diesem Heft an die Anfänge und an das Geleistete.
Die Grußworte des Vereinsvorsitzenden Holger Andresen und von Wolfgang Purwin, dem Geschäftsführer der Hamburger Friedhöfe -AöR-, machen den Anfang.
Das Jahr 2014 ist für uns ein ganz besonderes Jahr. Ein bemerkenswertes Jubiläum möchten wir mit Ihnen feiern. 25 Jahre besteht der Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof.
Seien Sie herzlich willkommen zu dieser Feierstunde im Rahmen des Tags des Friedhofs 2014, um das fünfundzwanzigjährige Bestehen des Förderkreises Ohlsdorfer Friedhof zu würdigen. Der Friedhofstag soll dabei der Rahmen sein, der dem 25. Jubiläum gerecht wird. Heute nämlich besucht ein breites Publikum den Friedhof – eine gute Gelegenheit, das Jubiläum zu begehen, denn so erreichen wir Menschen, die den Förderkreis vielleicht noch nicht kennen.
"Der Verein soll die Erhaltung und Pflege historischer Friedhofsanlagen mit ihren Grabmalen in Hamburg fördern und unterstützen. Darin eingeschlossen sind sowohl die Park- und Gartenanlagen, als auch die Werke der Grabmalkunst und solche Grabmale, die beispielhaft das Schaffen der Bildhauer und Steinmetze der Vergangenheit widerspiegeln. Gemäß seiner Bedeutung für die Geschichte Hamburgs soll das Hauptaugenmerk auf der Erhaltung des Gesamtkunstwerkes Hauptfriedhof Ohlsdorf liegen", so in Auszügen der Wortlaut der Satzung zum Vereinszweck.
Erinnert sich noch jemand an das Jahr 1989? Natürlich! Alle, die dieses Jahr miterlebt haben, erinnern sich. Die Mauer fiel und wohl niemand hat das Gefühl des Unglaubens, des Aufbruchs, der Aufregung und der Freude vergessen, das damals nach fast dreißig Jahren der Teilung in Deutschland herrschte. Aber wer erinnert sich noch an die Gründung des Förderkreises Ohlsdorfer Friedhof im selben Jahr?
Gegenwärtig ist die kulturhistorische Bedeutung von Friedhöfen unbestritten. In vielen Orten sind Dokumentationen erstellt und Grabmal-Museumsbereiche eingerichtet worden. Friedhofsführungen finden viel Zulauf, zahlreiche Bücher über lokale Friedhöfe und Grabmäler sind erschienen.
Der Örtlichkeit geschuldet – die Tagung findet bei der Flamarium-Saalkreis GmbH & Co. KG in Kabelsketal statt – ist der erste Themenblock, der nach Innovationen fragt, dem Erbe einer sozialistischen Friedhofskultur und den besonderen Bedingungen in den Neuen Bundesländern gewidmet.
Es ist inzwischen zu einer Institution geworden und lockt Fachleute aus der gesamten Bestatterbranche an: Das alljährlich stattfindende Symposium der FUNUS Stiftung mit aktuellen Fragen zur Bestattungskultur. In diesem Jahr hat man den Termin bewusst nicht in den November gelegt, sondern den 15. Mai gewählt.
Mit einer etwas ungewöhnlichen Fallkonstellation hatte sich das Oberverwaltungsgericht Lüneburg in seiner Entscheidung vom 9. Juli 2013 zu beschäftigen: Eine Witwe weigerte sich, ihren am 20. Januar 2013 verstorbenen und am 6. Februar 2013 eingeäscherten Ehemann zu beerdigen.
Als die Erde noch eine Scheibe war und am Horizont das dunkle Meer in unergründliche Tiefen stürzte, war für die Menschen die wilde Küste von Finistère das Ende der Welt. Die Reste eines Urgebirges zeigen sich in düsteren Steilküsten und gewaltigen, haushoch durcheinander geworfenen Granitbrocken. Mystisch, die in Jahrmillionen durch Wind und Wasser geformten Figuren und Gesichter der Felsen und Steine. Ein Spielplatz der Götter...