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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Helmut Schoenfeld: Der Friedhof Ohlsdorf: Gräber - Geschichte - Gedenkstätten

Christians Verlag (Hamburg) 2000, 200 Seiten

Was es auf dem größten Parkfriedhof der Welt alles zu entdecken gibt, kann man in diesem praktisch und übersichtlich konzipierten Band von A (wie Hans Albers) über M (wie Mausoleen) bis Z (wie Zuerstbeerdigte) schnell nachschlagen. Das Buch ist mit zahlreichen Abbildungen und Karten versehen und ist seit Anfang Mai 2000 im Buchhandel erhältlich.

Der Friedhof war nicht nur die erste kommunale Begräbnisstätte der Hansestadt, die Hamburger nutzten ihn auch immer schon als städtische Grünanlage. Denn das parkähnliche Areal, von Wilhelm Cordes geschaffen und in den 20er Jahren von Gartenbaudirektor Otto Linne in Sinne der Neuen Gartenkunst weiterentwickelt, lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Und ein Spaziergang auf dem Ohlsdorfer Friedhof wird schnell zu einem Ausflug in die Geschichte: Massengräber und Mahnmale rücken die Sinnlosigkeit der Kriege ins Bewußtsein, Grabmale erinnern an folgenschwere Ereignisse wie die Cholera-Epidemie oder die Sturmflut. Fast 6.000 historisch bedeutsame Grabmale können hier besichtigt werden. Dem Friedhof als Naturraum mit seiner Pflanzen- und Tierwelt ist ein besonderes Kapitel gewidmet, ebenso seiner geschichtlichen Entwicklung. Vielen Hamburger Persönlichkeiten hat man in Ohlsdorf ein "Denkmal" gesetzt. Wo die Gräber dieser berühmten Hamburger zu finden sind, auch darüber informiert dieses praktische Nachschlagewerk.

Auflistung alle Artikel aus dem Themenheft Gemeinschaftsgrabstätten (Mai 2000).
Erkunden Sie auch die Inhalte der bisherigen Themenhefte (1999-2020).