Die Friedhofskultur in Deutschland befindet sich im Wandel. Veränderungen in der Bestattungskultur, demografische Entwicklungen sowie steigende Anforderungen an Transparenz und Effizienz stellen Friedhofsverwaltungen vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig eröffnen digitale Werkzeuge neue Möglichkeiten, um Prozesse zu optimieren, Ressourcen nachhaltiger zu nutzen und den Service für Bürger*innen zu verbessern.
Wie reagiert der moderne Mensch auf die unaufhaltsame Realität des eigenen Todes und den Verlust seiner Liebsten? Diesen Fragen geht der Philosoph Moritz Terwesten in seinem Dokumentarfilm Sterben ohne Gott nach, der im März 2025 bundesweit in die Kinos gekommen ist.
Migration und Integration sowie neue Formen in der Bestattungskultur standen im Mittelpunkt der diesjährigen Sitzung des Zentralen Besprechungskreises Kirche-Handwerk. Zu der Tagung des seit fast sechs Jahrzehnten bestehenden Gremiums kamen am 20./21. Januar 2025 in Hamburg Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche sowie des Handwerks zusammen.
Am 24. Januar 1992 eröffnete das Museum für Sepulkralkultur in Kassel. Seitdem ist es die einzige unabhängige, ausschließlich kulturellen und wissenschaftlichen Maßstäben verpflichtete Institution, die sich mit dem gesamten Spektrum von Sterben, Tod, Bestattung, Trauer und Gedenken befasst.
An den Tod denkt niemand gern. Darum machen sich viele Menschen auch keine Gedanken, wo und wie sie einmal bestattet werden wollen. Viele Familien sind anders, auch und gerade in diesem Punkt. Insbesondere dann, wenn es um das Wo und Wie einer Bestattung geht, ist meist Schluss mit Individualität und Verschiedenheit.