OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Mausoleen

 - August 2012
Ausgabe: 
Nr. 118, III, 2012

In den letzten Jahren ist eine erstaunliche Tendenz zu Mausoleums-Neubauten zu beobachten. Auch werden historische Mausoleen neu genutzt. Diese mächtigsten aller Sepulkralbauten, in der Regel auf den Friedhöfen an markanten Geländepunkten errichtet, bilden einen bemerkenswerten Kontrast zu den weiten, zeichenlosen Flächen der anonymen Rasenbestattung. Einst waren sie der Aristokratie vorbehalten, später – im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert – eignete sie sich das wohlhabende Bürgertum an.

Titelseite Nr. 118
Titelbild: Mausoleum Baumann, ehemals von Puttkamer/Heymann/von Henning, erbaut 1912 bis 1914, Lage AN-AJ 19, 5-18. Foto: P. Schulze

Mausoleen gehörten um 1900 jedenfalls zum Friedhof – gab es sie nicht, wurden sie vermisst. So schrieb Theodor Fontane in seinem 1899 publizierten Roman "Stechlin": "Nur eins störte uns. Zu solcher Prachtavenue von Trauerbäumen gehört als Abschluss notwendig ein Mausoleum". Der Redaktion sind die aktuellen Entwicklungen Anlass genug, sich dem Thema "Mausoleen" in Geschichte und Gegenwart ausführlicher zu widmen.

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