OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Ohlsdorf und seine Dichter

 - November 2008
Ausgabe: 
Nr. 103, IV, 2008

Die Friedhöfe und die Literatur sind ein weites Feld.

Goethe beschrieb in den "Wahlverwandtschaften" einen Friedhof ganz ohne Grabsteine, was damals um 1800 als ultramodern galt. In Gottfried Kellers "Grünem Heinrich", einem der großen bürgerlichen Romane des 19. Jahrhunderts, spielt der Anfang des Werkes auf einem Begräbnisplatz.

Titelseite
Titelseite Nr. 103. Thema: Ohlsdorf und seine Dichter. Foto: Peter Schulze

Auch Theodor Fontanes Werke sind voller Hinweise auf Friedhöfe und Grabsteine. Bemerkenswerterweise beschrieb der Dichter immer wieder den traditionellen Kirchhof, obwohl seine Werke in einer Epoche entstanden, in der die städtischen Begräbnisplätze längst außerhalb der Stadtgrenzen angelegt waren. Die Eröffnung des Ohlsdorfer Friedhofes in Hamburg im Jahr 1877 fällt in diese Zeit Fontanes – und auch der Ohlsdorfer Friedhof ist immer wieder in der Literatur thematisiert worden. Nicht zuletzt sind dort einige namhafte Schriftsteller bestattet – Gründe genug, um ein Themenheft "Ohlsdorf und seine Dichter" vorzulegen.

Heft-Rubrik: 

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