Als die Erde noch eine Scheibe war und am Horizont das dunkle Meer in unergründliche Tiefen stürzte, war für die Menschen die wilde Küste von Finistère das Ende der Welt. Die Reste eines Urgebirges zeigen sich in düsteren Steilküsten und gewaltigen, haushoch durcheinander geworfenen Granitbrocken. Mystisch, die in Jahrmillionen durch Wind und Wasser geformten Figuren und Gesichter der Felsen und Steine. Ein Spielplatz der Götter...
Das Mausoleum Kretschmer, ehemals von Schröder, das mit knapp 300 qm überbauter Grundfläche größte bürgerliche Mausoleum Nordeuropas, ist aus dem Winterschlaf erwacht. Der Eigentümer des im Jahre 1906 errichteten Kuppelbaus, der gegenüber der Kapelle 7 auf dem Ohlsdorfer Friedhof steht, hat in der Zwischenzeit einige Baumaßnahmen vornehmen lassen.
Aus dem Holz der vor dem ehemaligen Mausoleum von Schröder gefällten Bäumen entstanden Bänke und Tischplatten für ein Restaurant an der Hamburger Elbbrücken.
Um das im Jahre 1906 im Auftrag des Freiherrn Charles von Schröder (1826-1909) errichtete "Mausoleum Kretschmer" (ehemals von Schröder) und das den Bau umliegende Grundstück gepflegt zu halten, sind seit Beginn des Jahres zwei privat engagierte Grabpfleger regelmäßig im Einsatz, die für die Pflege und Bepflanzung der Außenfläche sowie die Sauberhaltung des Innenraumes zuständig sind.