OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

In eigener Sache

 - Februar 2016
Ausgabe: 
Nr.132, I, 2016

Des Öfteren habe ich in dieser Zeitschrift publiziert und als Schriftführer des Förderkreises Ohlsdorfer Friedhof e. V. die Leser über vereinsinterne Angelegenheiten informiert.

Nunmehr gehört auch ein Anliegen in eigener Sache dazu: nämlich die Vorstandswahlen auf der kommenden Mitgliederversammlung unseres Vereins am 13. März 2016. Sie haben für mich eine besondere Bedeutung, denn wie ich bereits auf der letzten Versammlung vor einem Jahr verlauten ließ, werde ich mich aus Altersgründen nicht wieder zur Wahl stellen. Mit 83 Lebensjahren ist es eine Entscheidung, die nicht näher zu begründen ist. Sie ist im Lebensablauf eines Menschen zwangsläufig und für sein Umfeld auch nützlich. Wie heißt es so schön: Nun lass´ man auch mal die Jüngeren ran. Daher an dieser Stelle einige Gedanken und Rückblicke in eigener Sache.

Schoenfeld
Helmut Schoenfeld, Schriftführer des Förderkreises Ohlsdorfer Friedhof e.V. Foto: P. Schulze

Seit Anfang an war ich dabei, beim Ideensammeln, bei der Ausarbeitung der Satzung, bei der Vereinsgründung im Jahr 1989 und auch bei den allerersten Veranstaltungen, um einige Startlöcher vor 27 Jahren zu nennen. Ich erinnere mich noch sehr gut an die erste Friedhofsführung. Wir boten sie an für den 6. Dezember 1989, es kamen 60 Interessierte, es war minus 6 Grad kalt und dennoch ein Erfolg. Seitdem habe ich über die eigentliche Tätigkeit eines Schriftführers hinaus in vielfältiger Form am Wirken des Förderkreises teilgenommen. Es waren nie Einzelgänge. Immer waren Andere mit dabei und haben geholfen; zusammen haben wir dann erfolgreich gewirkt. Ich schaue gern darauf zurück und möchte mich auf diesem Wege dafür bei Ihnen/Euch recht, recht herzlich bedanken, darin eingeschlossen sind nicht nur die Mitarbeiter des Förderkreises, sondern auch die der Friedhofsverwaltung. Ich verzichte auf Namensnennung, es wären zu viele, um sie an dieser Stelle zu nennen.

Wir alle haben einen Verein aufgebaut, der in seiner Thematik bei Beginn einzigartig war und inzwischen viele Nachahmer in Deutschland gefunden hat. Jeder von uns brachte sein jeweiliges Wissen und Können ein und formte dadurch die jetzige Vereinsstruktur. In dieser Zeit habe ich trotz des Alters noch viel dazu gelernt, konnte sogar akademische Luft schnuppern sowie Bücher schreiben, und das vorwiegend im sogenannten Unruhestand. Ein problemloses Herausgleiten aus dem sogenannten Berufsleben habe ich damit für mich verwirklichen können. Letztendlich bin ich nämlich immer berufstätig geblieben. Es war eine schöne, anregende Zeit. Ich trete nunmehr heraus aus der Vorstandsriege und überlasse das Feld den Jüngeren. Schon jetzt und nicht erst am Wahltag möchte ich als Kandidatin zur Wahl der Schriftführung Hella Häussler vorschlagen. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern des Förderkreises und ist beruflich als Dipl. Ingenieurin in der Handwerkskammer für den Bereich Stadtplanung tätig gewesen.

Dennoch, verehrte Leser, liebe Förderkreismitglieder, wenn meine Gesundheit und meine Zeit es zulassen, stehe ich weiterhin gern für den Förderkreis zur Verfügung und werde bei Bedarf und Gelegenheit zur Stelle sein, auch wenn es nur die Archivarbeit im Stillen sein sollte. Nochmals: Danke!

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