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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Das neue Logo – Die Entstehung

Autor/in: Carsten Best
Ausgabe Nr. 118, III, 2012 - August 2012
Logo FOF
Das neue Logo des Förderkreises Ohlsdorfer Friedhof e.V. Foto: fof

Das neue Logo des Förderkreises besteht aus zwei Teilen, einem bildlichen und einem textlichen, im symbolischen Sinne aus "Himmel und Erde". Im bildlichen Teil ist ein Engel als schutzbietende Himmelsgestalt – auf dem Friedhof in vielen Ausgestaltungen vorhanden – in den Mittelpunkt gestellt.

In zeitlosem, edlen Schwarz-Weiß, also ohne Wertung, dargestellt im Schattenriss auf weißem Grund. Zugleich ist der Engel auch Vertreter für die vielen Gräber und Plastiken, die im Mittelpunkt der Arbeit des Vereins stehen. Er ist also Objekt und Subjekt zugleich. Die Arbeit des Vereins symbolisiert das hellblaue Quadrat. Die eckige, kantige Form schützt und beschützt den Engel (also die Gräber des Friedhofs) wie ein Tresor. Nun kann ihm nichts mehr geschehen! Dieser massive Schutz wird durch die zarte Farbe Hellblau, die an das Blau des Himmels denken lässt, transzendiert – eben Himmel und Erde. Beides – Form und Farbe – stellt also eine visuelle Verbindung zwischen Jenseits und Diesseits dar – das ist die non-verbale Botschaft des neuen Logos. Der obere, bildliche Teil des Logos steht auf einem dunkelblauen Sockel, der als sicher tragendes "Fundament" fungiert und die Schrift als zweite Ausdrucksform ins Spiel bringt. Die fünf Zeilen "Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V. – Verein für Kultur und Denkmalpflege" bezeichnen, was das gesamte Logo repräsentiert. Die Typografie aus den beiden Schriften Cochin und Sans zeigt durch die Mischung von Tradition und Modernität den Weg des Förderkreises aus der Vergangenheit in die Zukunft. Die abgestuften Blautöne in Kombination mit der weißen Schrift überlassen dem schwarz-weißen Engel den höchsten Farbkontrast und damit den ersten Blick des Betrachters.

Kontakt zum Autor und Grafikdesigner: carsten.best@t-online.de

Auflistung alle Artikel aus dem Themenheft Mausoleen (August 2012).
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