OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Ohlsdorf und seine Dichter

 - November 2008
Ausgabe: 
Nr. 103, IV, 2008

"In Ohlsdorf, da schwatzen die Toten, die unsterblichen Toten vom unsterblichen Leben..." Mit diesem Satz hat sich der früh verstorbene Hamburger Dichter Wolfgang Borchert (1921–1947) vor allem um den Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg selbst unsterblich verdient gemacht.

Dieses Zitat war bereits Titelthema verschiedenster Veranstaltungen unter Beteiligung von Rundfunk und Fernsehen und von Dichterlesungen an seinem Grabstein. Man könnte sagen: Was Goethe für Weimar, ist Borchert für Hamburg-Ohlsdorf.

Mit fünfzehn Jahren bereits verfasst Borchert seine ersten Gedichte. Im März 1941 erhält er kurzzeitig ein Engagement als Schauspieler, aber bereits im Juni des gleichen Jahres wird er zum Kriegsdienst eingezogen. Er wird verwundet und erkrankt an Diphtherie. Wegen angeblicher Selbstverstümmelung und wegen defätistischer Äußerungen wird er verschiedentlich verhaftet, angeklagt und zur "Bewährung" erneut an die Ostfront geschickt. Als Borchert nach dem Krieg 1945 aus französischer Gefangenschaft schwer krank zurück nach Hamburg kommt, wird er Regieassistent am Hamburger Schauspielhaus. Daneben veröffentlicht er die Gedichtsammlung "Laterne, Nacht und Sterne" und schreibt verschiedene Kurzgeschichten wie "Die Hundeblume". Wegen seines schlechten Gesundheitszustandes kommt er zur Kur in ein Basler Hospital. Dort schreibt er sein aufrüttelndes Antikriegsstück "Dann gibt es nur eins!" in das er seine Kriegserlebnisse einarbeitet ebenso wie in sein Drama "Draußen vor der Tür", in dem er das Schicksal des Kriegsheimkehrers Beckmann (Zitat: "Vorne B - hinten eckmann") schildert. Das Stück wird zunächst als Hörspiel im NWDR gesendet. Die Uraufführung in den Hamburger Kammerspielen findet am 21. November 1947 statt, einen Tag nachdem der Dichter in der Schweizer Klinik verstorben ist. Man findet Borcherts Grabstein (AD 5, 6) in der sogenannten Dichterecke des Ohlsdorfer Friedhofs, über die Helmut Schoenfeld Näheres in seinem Artikel "Die Dichterecke auf dem Ohlsdorfer Friedhof" berichtet.

Borchert-Grab
Grabstein für den Dichter Wolfgang Borchert.
Grablage: AC 5,6. Foto: Peter Schulze

In einiger Nähe von Borcherts Grab am nördlichen Ende der Talstraße fällt die Grabplatte für den Bestsellerautor C.W. Ceram, eigentl. Kurt Wilhelm Marek, (1915–1972) auf. Die große helle Kalksandsteinplatte trägt die Bronzefigur eines Jünglings, der in einem Buch liest. Die Skulptur ist ein Werk des Berliner Bildhauers Professor Erich F. Reuter. Marek war ein deutscher Journalist, während des Zweiten Weltkriegs Mitglied der Propagandatruppe und nach 1945 Lektor des Rowohlt-Verlags. 1949 veröffentlichte er unter dem Pseudonym C.W.Ceram, rückwärts gelesen für Marek, den populärwissenschaftlichen Roman "Götter, Gräber und Gelehrte", Untertitel: "Roman der Archäologie". Dieses Buch wurde ein Riesenerfolg, heute sagen wir ein Bestseller. Das Werk wurde in 28 Sprachen übersetzt und weltweit bisher über fünf Millionen mal verkauft.

Grabmal C.W.Ceram
Grabmal C.W.Ceram, eigentl. Kurt W. Marek. Foto: Peter Schulze

Die Gräber der in Ohlsdorf ruhenden Dichter und Schriftsteller kann man nun allerdings nicht weiter im Zuge eines einzigen Friedhofsspaziergangs besuchen. Denn sie liegen keineswegs beisammen in der sogenannten Dichterecke. Sie sind vielmehr über die gesamte Fläche des fast 400 Hektar großen Parkgeländes verstreut. Die Menge der in Ohlsdorf bestatteten Dichter und Schriftsteller ist indes beträchtlich. Die auf der Internetseite www.friedhof-hamburg.de zu findende Ohlsdorfer Prominentenliste von A bis Z verzeichnet allein vier Dichter und Dichterinnen, 21 Schriftsteller und Schriftstellerinnen, fünf niederdeutsche Dichter und Dichterinnen, sieben niederdeutsche Schriftsteller und Schriftstellerinnen, dazu mehr als ein Dutzend Journalisten, Publizisten, Humoristen sowie Literaten und Autoren.

Die ältesten Dichtergräber findet man naturgemäß auf dem "Althamburgischen Gedächtnisfriedhof". Auf diesem Areal wurden Gebeine "verdienter Persönlichkeiten" unter einer gemeinsamen Grabplatte nach Berufsständen getrennt erneut beigesetzt, als die alten innerstädtischen Friedhöfe aufgelöst werden mussten. Eine dieser Platten nennt die Namen von acht Dichtern und Schriftstellern des 19. Jahrhunderts, deren Werke jedoch heute kaum noch einem breiteren Publikum bekannt sind.

Grabmal Krockow
Grabmal Krockow. Grablage R 6, 5. Foto: Peter Schulze

Auf dem Hügel oberhalb des Althamburgischen Gedächtnisfriedhofs befindet sich in R 6, 5 das Grab des im März 2002 in Hamburg verstorbenen Politikwissenschaftlers und Schriftstellers Christian Graf von Krockow (1927–2002). Krockow, Spross einer Adelsfamilie aus Pommern, studierte Soziologie, Philosophie und Staatsrecht. Von 1961 bis 1969 war er Professor für Politikwissenschaft in Göttingen und lebte zuletzt als freier Wissenschaftler und erfolgreicher Schriftsteller in Hamburg. Er schrieb Biografien über Friedrich II. und Kaiser Wilhelm II., über Bismarck und Churchill, Reiseerzählungen wie "Die Elbreise" und "Die Rheinreise", vor allem aber selbst erlebte und zugleich spannende Berichte von Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten wie in den Büchern "Heimat", "Die Reise nach Pommern" und "Die Stunde der Frauen". "Die Stunde der Frauen" ist ein Buch, das sicher jeden Leser in seinen Bann ziehen wird, der sich für die jüngere Geschichte interessiert. Der smarte Autor befand sich dabei so gar nicht auf einer Linie mit den Vertriebenenverbänden, sondern war auf Versöhnung mit den östlichen Nachbarn bedacht und von einer durch und durch humanistischen Grundeinstellung. Er hatte offenbar eine begeisterte Lesergemeinde und zahlreiche Verehrer/innen nah und fern. Groß war die Enttäuschung bei diesen, als auch ein Jahr nach seinem Begräbnis kein Grabstein an seiner Ruhestätte war. Erst seit Sommer 2007 gibt es eine angemessene Grabgestaltung für Graf Krockow.

Grabmal Nossack
Grabmal Nossack. Foto: Peter Schulze

Auch der Hamburger Dichter Hans Erich Nossack (1901–1977) hat ein umfangreiches literarisches Werk hinterlassen und kann uns einiges über unsere jüngere Geschichte berichten. Berühmt wurde er mit seinem Buch "Der Untergang". Darin beschreibt er seine Eindrücke, als er kurz nach den Bombennächten der Aktion Gomorrha 1943 in das zerstörte Hamburg zurückkehrt. 1948 erscheint "Interview mit dem Tode" unter dem Eindruck des Todes seines Vaters Eugen Nossack. Es folgen "Spätestens im November" (1955) und "Spirale" (1956). Die meisten Bücher Nossacks erschienen bei Suhrkamp. Nossacks kürzlich aus seinem Nachlass veröffentlichte Briefe und Tagebücher weisen ihn darüber hinaus als wachsamen Chronisten der Nachkriegsjahre aus. Ein besonders ohlsdorf-spezifischer Text ist Nossacks Erzählung "Viktoria", in den Neuen Deutschen Heften, November/Dezember 1963, erstmals veröffentlicht. Es handelt sich um ein literarisches Zwiegespräch mit einer Verstorbenen. Dabei empfindet der Leser in jedem Moment, dass sich die Szene auf dem Ohlsdorfer Friedhof abspielt, obwohl der Name Ohlsdorf nie ausdrücklich erwähnt wird. Da diese Veröffentlichung selbst antiquarisch schwer zu beschaffen ist, hier der Hinweis, dass der vollständige Text der Erzählung im Internet zu finden ist unter www2.adwmainz.de/nossack/Viktoria.htm, einer Seite der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz.

Während der Friedhofsführungen anlässlich der Ohlsdorfer Literaturtage 2003 ging es vom Grabe Nossacks weiter zu den Ruhestätten weiterer namhafter Autoren, wie Peter Gan, eigentl. Richard Möring (1894–1974, Grablage AA 11, 66-67) und Alfred Kerr (1867–1948, Grablage Z 21, 217) .

Peter Gan flüchtete 1938 vor den Nationalsozialisten nach Paris und später nach Spanien. Erst 1958 kehrte er nach Hamburg zurück. Bekannt wurde er vor allem durch seine Gedichte, die er unter dem Titel "Die Windrose" zusammen fasste. Es wird gesagt, dies seien die heitersten und lustigsten Gedichte seit Christian Morgenstern.

Alfred Kerr war der profilierteste, aber auch der gefürchtetste Theaterkritiker der Weimarer Republik. Auch er musste von 1933 bis 1945 emigrieren. Nach dem Krieg kehrte er nach Hamburg zurück, starb aber bereits drei Jahre nach Kriegsende.

Die "Literarischen Spaziergänge" der Hamburger Autorenvereinigung im Jahre 2006 lenkten die Aufmerksamkeit auf weitere tote Dichter, Denker und Schreiber in Ohlsdorf. Mitglieder der Vereinigung trugen dabei Lyrik, Prosa oder Essays an den jeweiligen Grabstellen vor, und zwar bei
Willy Haas (1891–1973, Grablage AD 5, 124), der seine Beiträge in der "Welt" unter dem Namen "Caliban" veröffentlichte und maßgeblich beteiligt war am Aufbau des Feuilletons der "Welt am Sonntag".

Peter von Zahn (1913–2001, Grablage Z 11, 159), im Krieg Kriegsberichterstatter der Wehrmacht, nach dem Krieg "Mann der ersten Stunde" beim deutschen Nachkriegsrundfunk, erster Radio- und später Fernsehreporter "Aus der neuen Welt" und Gründer der "Reporter der Windrose". Eine Stimme, die niemand vergessen kann, der sie damals gehört hat.

Peter von Zahn
Grabmal Peter von Zahn. Grablage Z 11, 159. Foto: Peter Schulze

Julius Campe (1792–1867, Grablage Y 13, 266-270), Verleger des berühmten Dichters Heinrich Heine.

Axel Eggebrecht (1899–1991, Grablage AD 10), Journalist, Schriftsteller, Drehbuchautor und als Rundfunkmann Mitbegründer der NWDR in Hamburg.

Valentin Polcuch (1911–1989, Grablage AD 10), aus Russland stammender deutschsprachiger Dichter, Schriftsteller, Journalist und Übersetzer osteuropäischer Sprachen. Interessanterweise findet man seinen Namen in verschiedenen Zitatensammlungen, z.B. mit "Wenn man Erfolg haben will, muss man so aussehen, als habe man Erfolg" oder als Tipp für seine journalistischen Kollegen "Was immer du schreibst: Schreibe kurz, und sie werden es lesen. Schreibe klar, und sie werden es verstehen. Schreibe bildhaft, und sie werden es im Gedächtnis behalten".

Felix Graf Luckner (1881–1966, Grablage AB 13, 89-90), im Ersten Weltkrieg zu großem Ruhm gelangt, als er als Kapitänleutnant und Kommandant des Hilfskreuzers "Seeadler" die englische Seeblockade durchbrach und zahllose Feindschiffe aufbrachte, beschrieb seine abenteuerlichen Taten in mehreren Büchern, darunter "Ein Freibeuterleben"(1938), "Aus siebzig Lebensjahren"(1955), sowie "Seeteufel. Abenteuer aus meinem Leben" und "Seeteufels Weltfahrt. Autobiografie".

Graf Luckner
Felix Graf von Luckner. Foto: Felix-Graf-von-Luckner-Gesellschaft

Hans F. Blunck (1888–1961, Grablage AC 15, 7-14), Autor historischer Romane, Nachdichtungen von Mythen, Märchen und Sagen.

Janos Bardi (1923–1990, Grablage X 20, 185), geboren in Budapest, nach der Niederschlagung des Aufstands der Ungarn von 1956 in den Westen geflüchtet, arbeitete er journalistisch für Twen und Bild, den Springer-Auslandsdienst in London und die Zeitungsgruppe Lahn-Dill sowie als freier Autor in Hamburg.

Hans Eppendorfer (1941–1999, Grablage XW 19). Nach einer freudlosen Kindheit und Jugendjahren hinter Gittern, begann er im Gefängnis mit dem Schreiben von Gedichten und Erzählungen. Ab 1977 freier Schriftsteller z. B. von "Der Ledermann spricht mit Hubert Fichte" (1977), "Barmbecker Kuss" (1981) und "Szenen aus St. Pauli" (1982). Ferner wirkte er mit an den Drehbüchern zu "Kiez – Aufstieg und Fall eines Luden" (1983) und Dieter Wedels Fernsehmehrteiler "Der König von St. Pauli" (1998).

Das Thema "Ohlsdorf und seine Dichter" wäre nicht vollständig behandelt, wenn man nicht auch an diejenigen Dichter denken würde, die hier zwar nicht begraben sind, den Ohlsdorfer Friedhof jedoch in ihren Werken mehr oder weniger ausführlich erwähnt haben. Zu diesen gehört ohne Zweifel der irische Dichter und Literatur-Nobelpreisträger von 1969 Samuel Beckett (1906–1989). Beckett machte ab Oktober 1936 eine sechsmonatige Reise durch Deutschland und hielt sich davon insgesamt neun Wochen lang in Hamburg auf. In dieser Zeit war er auch wiederholt auf dem schon damals als sehenswert bekannten Ohlsdorfer Friedhof. In seiner Erzählung mit dem Titel "Erste Liebe", erschienen bei Suhrkamp 1971, schreibt er: "Ich persönlich habe nichts gegen Friedhöfe, ich gehe da recht gern spazieren, lieber da als anderswo, glaube ich, wenn ich schon ausgehen muss." Und an anderer Stelle: "Entweder irre ich, die Hände auf dem Rücken, zwischen den Steinen, den geraden, den schiefen und den liegenden herum und halte eine Inschriftenlese. Sie haben mich nie enttäuscht, die Inschriften, es finden sich immer drei oder vier derart komische, dass ich mich an das Kreuz oder die Säule oder an den Engel klammern muss, um nicht zu fallen." Und in Folgendem wird Ohlsdorf direkt erwähnt: "Aber an dem Friedhof meines Vaters lag mir nicht soviel. Er war zu weit weg, ganz weit draußen, am Hang eines Hügels, und auch zu klein, viel zu klein. Er war übrigens sozusagen voll, noch ein paar Witwen und er würde ganz ausverkauft sein. Ich zog Ohlsdorf bei weitem vor, besonders den Teil von Linne, auf preußischem Boden, mit seinen vierhundert Hektar dicht übereinander geschichteter Leichen, obgleich ich dort niemanden kannte, außer dem Tierbändiger Hagenbeck, nur vom Hörensagen."

Ganz zum Schluss soll hier nun noch jener Ohlsdorfer Dichter gedacht werden, die von einer eher leichteren Muse geküsst zu sein scheinen. Wolfgang Sieg zum Beispiel, 1936 in Hamburg geborener und in Elmshorn lebender Satiriker mit Sinn fürs Makabre, Autor missingscher Moritaten und Verfasser eines Buches mit dem Titel "Ohlsdorf lebt oder Der Sarg-Discounter", erschienen 1999 bei Paranus, Neumünster.

Missingsch, diese Sprachmischung aus Hochdeutsch und Hamburger Platt, war übrigens auch das Metier des in Ohlsdorf beigesetzten Journalisten, Schriftstellers und Kabarettisten Dirks Paulun (1903–1976, Grablage P 10, 131-153). Er schrieb ein Buch mit dem Titel "Missingsch. Studien in Hamburger Hochdeutsch" (1950) sowie drei Folgebände (1951/52) und eine Zeitungskolumne, die zuerst im "Hamburger Anzeiger" und später regelmäßig im Hamburger Abendblatt erschien. Dieses Missingsch schrieb er so wie er es von Leuten in Hamburg auf der Straße hörte, wie zum Beispiel: "Appunssuh muss ein mittn Scheff rehn" statt "Ab und zu muss man mit dem Chef reden".

Als Dichter der leichten Muse zu nennen sind ferner der Volks- und Bänkelsänger Hein Köllisch und der Humorist Heinz Erhardt.

Hein Köllisch
Bronzeplatte am Grabmal des Volks- und Bänkelsängers Hein Köllisch. Foto: Peter Schulze

Hein(rich) Köllisch (1857–1901) war ein plattdeutscher Humorist, aufgewachsen in St. Pauli, dort wo heute der Hein-Köllisch-Platz ist. Nach ersten Auftritten mit eigenen Couplets in verschiedenen Theatern am Spielbudenplatz eröffnete er 1894 sein eigenes Theater, das "Köllisch Universum", in dem er stets mit schwarzem Zylinderhut auftrat, so wie er auch auf der bronzenen Grabplatte auf seinem Grabmal in Ohlsdorf darstellt worden ist. Zu seinen bekanntesten Couplets gehören die Lieder "De Orgel kummt", "De Reis no Helgoland" und vor allem "De Pingsttour". Unvergesslich auch seine plattdeutsche Version von Heinrich Heines "Loreley", die in den neunziger Jahren bei Friedhofsführungen noch kongenial von dem 2002 verstorbenen Jens Marheinecke vorgetragen wurde.

Heinz Erhardt
Grabmal Heinz Erhardt. Grablage: BL 66, 605-606. Foto: Peter Schulze

Heinz Erhardt (1909–1979, Grablage BL 66, 605-606) war Komiker, Schauspieler, Musiker und Dichter. Er startete seine Karriere schon 1938 beim "Kabarett der Komiker" in Berlin. Nach 1945 siedelte er sich in Hamburg-Wellingsbüttel an und arbeitete zuerst als Rundfunkmoderator beim NWDR, der auch seine "Zehnpfennigoper"(1948) mit ins Programm nahm. Sein Humor basierte häufig auf Wortspielen und verdrehten Redewendungen. Berühmt sind seine zahlreichen witzigen Gedichte. Filme von und mit Heinz Erhardt erleben noch in unseren Tagen immer neue Wiederaufführungen bei den unterschiedlichsten Fernsehanstalten. Und auf dem Ohlsdorfer Friedhof gehört die Grablage des Heinz Erhardt zu denjenigen Orten, nach denen sich Friedhofsbesucher besonders häufig erkundigen.

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