Es ist weitgehend bekannt, dass in Norddeutschland in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einige der frühesten deutschen Anlagen im Stil des englischen Landschaftsgartens entstanden (Alter Friedhof Schwerin, Kiel-Südfriedhof, Bremen-Riensberg, Hamburg-Ohlsdorf). Weniger geläufig ist, dass dieses landschaftsästhetische Ideal der Friedhofsgestaltung auch auf kleineren städtischen Anlagen umgesetzt wurde.
Das Dresdener Friedhofs-Ärar hat mit dieser Veröffentlichung die erste Folge einer neuen Publikationsreihe vorgelegt, die diesen historischen Ort einem breiteren Publikum bekannt und zugänglich machen soll.
Dieses von der 1985 geborenen Redakteurin und Moderatorin Muriel Marondel verfasste Buch ist das persönlichste und ergreifendste Buch, dass ich je zum Thema Abschied und Sterben gelesen habe.
Wenn man als Angestellter im Alter von 65 Jahren in Rente gehen will, sollte man schon eine Idee haben, was man in den kommenden Jahren mit seiner Zeit anfangen will.
Seit etwa zwei Jahren engagieren wir uns im Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof und befassen uns vor allem mit der Archiv-Arbeit. In der Anfangszeit stand dabei die Bearbeitung und Erweiterung der Prominenten-Datei im Vordergrund. In der Folgezeit konzentrierten wir uns aber zunehmend auf die Grabfelder der NS-Opfer auf dem Friedhofsgelände.
Vor der Mitgliederversammlung stand ein Vortrag von Petra Schmolinske auf dem Programm. Unter dem Titel "Das Grabstein-Projekt - Retten, nicht schreddern" berichtete sie über ihre Arbeit. Zu den normalen Abläufen auf dem Ohlsdorfer Friedhof gehört es, dass Grabsteine nach Ende der Ruhezeit abgeräumt werden. Ohne eine fachkundige Beurteilung würden dabei viele erhaltenswerte Grabmäler verloren gehen.