Die Trauer- und Erinnerungskultur befindet sich derzeit in einem grundlegenden Umbruch. Klassische Schauplätze, wie der Friedhof, verlieren zunehmend an Bedeutung.
Umgekehrt spielt der öffentliche Raum eine immer wichtigere Rolle. Dies gilt einerseits für den realen, andererseits für den digitalen Raum. Historisch kannte die Trauerkultur unterschiedliche Medien – von der Traueranzeige in der Tageszeitung über inszenierte Begräbnisse in Film und Fernsehen bis zu Facebook. Diese Medien haben sich maßgeblich auf Praktiken und Kommunikation von Trauer ausgewirkt.
Der vorliegende Beitrag ist die gekürzte Fassung einer von "Aeternitas e.V." in Auftrag gegebenen und im Internet veröffentlichten Studie. Der erste Teil erschien in der vorangegangenen Ausgabe Nr. 114. Die vollständige Online-Version, die auch Anmerkungen und Literaturnachweise enthält, ist zu finden unter http://www.aeternitas.de/inhalt/forschung/fischer/quellen/studie.pdf