OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Blumen und Pflanzen auf Gräbern

 - August 2011
Ausgabe: 
Nr. 114, III, 2011

Dass Blumen und Pflanzen (und Bäume) die Friedhöfe prägen, erscheint heute fast selbstverständlich.

Tatsächlich aber ist eine solche naturorientierte Ausschmückung der Begräbnisplätze ein Phänomen des bürgerlichen Zeitalters. Erste Ideen kamen im späten 18. Jahrhundert auf, nachdem der englische Landschaftsgarten seinen Siegeszug begonnen hatte. Der 1804 angelegte Pariser Friedhof Père Lachaise zählte zu den frühen Anlagen, die stark von der Natur geprägt waren. Seine volle Pracht entfaltete er in den 1820er-Jahren.

Titelseite Nr. 114
Titelseite Nr. 114: Marmorskulptur einer trauernden Frau mit Mohnblumenstrauß im Arm auf der Grabstätte Uhlmann, Grablage Z 25, 41-52. Foto: Lüdemann

Auch die damaligen Hamburger Friedhöfe vor dem Dammtor erschienen den Betrachtern als blumen- und pflanzenreiche Gärten. Im weiteren Verlauf des 19. Jahrhunderts spielten Blumen und Pflanzen eine immer größere – auch symbolische – Rolle auf den Friedhöfen. Welche Bedeutung und Funktion sie heutzutage haben, auch auf Grabmälern, wird im vorliegenden Heft in mehreren Beiträgen thematisiert.

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