Die Vielfalt kultureller und religiöser Praktiken im Umgang mit Tod, Bestattung und Trauer ist spätestens seit dem Aufschwung globaler Migrationsbewegungen ein wichtiges Thema in Forschung und Praxis geworden. Vor allem muslimische Bestattungen und Gräberfelder rückten dabei zunächst in den Vordergrund.
Titelseite von "Ohlsdorf-Zeitschrift für Trauerkultur" Nr. 166, Thema "Religiöse Vielfalt in der Bestattungskultur"
Zu den Pionieren der Aufklärung zählt der Islamforscher Thomas Lemmen, der Mitte der 1990er-Jahre eine erste Studie über muslimische Bestattungen und Begräbnisplätze vorlegte. Aber auch andere religiöse Gruppierungen prägen immer mehr das Erscheinungsbild zumindest der städtischen Friedhöfe. Ihr hat Corinna Kuhnen im Jahr 2009 eine wichtige Studie gewidmet. Das hier vorgelegte Themenheft der "Zeit-schrift für Trauerkultur" möchte insbesondere die hinduistische Bestattungskultur in den Fokus rücken. Mit ihr hat sich die Göttinger Kulturanthropologin Theresa Gereke in einer Arbeit befasst, deren Zusammenfassung hier veröffentlicht wird.
Im Frühjahrssturm 2022 beschädigte ein umgestürzter Baum das historische Grabmal Patow.
Die Frage stand im Raum, ob es besser wiederhergestellt werden oder als Denkmal der Vergänglichkeit in seinem ruinösen Zustand bleiben sollte? Das zerstörte Grabmal Patow
Dazu hat der Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof zusammen mit dem Hamburger Abendblatt eine Abstimmung gestartet. Näheres dazu und auch zu den Verdiensten von Otto Wilhelm David Patow (1847 - 1932) um die Hamburger Kultur lesen Sie hier. An der Abstimmung haben sich 114 Menschen beteiligt, von denen 86 Prozent für die Wiederherstellung votierten.
Für eine denkmalgerechte Sanierung sind rd. 8600 Euro veranschlagt. Liebe Freundinnen und Förderer des Ohlsdorfer Friedhofs
HELFEN SIE MIT!
Spenden Sie für die Wiederherstellung des imposanten Grabmals Patow an den Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof unter:
IBAN: DE23 2005 0550 1031 2460 00 Verwendungszweck Patow-Grab
oder an das
PAYPAL-Konto: [email protected]