Die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur hat ungeahntes Leid über die Menschen gebracht.
Stigmatisierung, Verfolgung und Ermordung der vom völkischen Rassismus ausgegrenzten Bevölkerungsteile sowie das Blutvergießen des von den Nationalsozialisten ausgelösten Zweiten
Weltkriegs haben millionenfache Opfer und damit zugleich private Trauer in zahllosen Familien
hervorgerufen. Bis heute ist das Gedenken an diese Tragödien mit ihren je individuellen Schicksalen nicht abgeschlossen.
Titelseite von "Ohlsdorf-Zeitschrift für Trauerkultur" Nr. 160, Thema "Tod und Nationalsozialismus"
Das erinnerungskulturelle Engagement widmet sich beispielsweise Euthanasieopfern, Zwangsarbeitern, Kriegsgefangenen und anderen Opfergruppen, die unter der Gewaltherrschaft gelitten hatten. Alte und neue Schauplätze des Gedenkens verdeutlichen, wie verheerend die nationalsozialistische Diktatur und ihre Folgen gewirkt und tief in die Gesellschaft hinein Wunden geschlagen hat - sichtbar auch auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg.
Im Frühjahrssturm 2022 beschädigte ein umgestürzter Baum das historische Grabmal Patow.
Die Frage stand im Raum, ob es besser wiederhergestellt werden oder als Denkmal der Vergänglichkeit in seinem ruinösen Zustand bleiben sollte? Das zerstörte Grabmal Patow
Dazu hat der Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof zusammen mit dem Hamburger Abendblatt eine Abstimmung gestartet. Näheres dazu und auch zu den Verdiensten von Otto Wilhelm David Patow (1847 - 1932) um die Hamburger Kultur lesen Sie hier. An der Abstimmung haben sich 114 Menschen beteiligt, von denen 86 Prozent für die Wiederherstellung votierten.
Für eine denkmalgerechte Sanierung sind rd. 8600 Euro veranschlagt. Liebe Freundinnen und Förderer des Ohlsdorfer Friedhofs
HELFEN SIE MIT!
Spenden Sie für die Wiederherstellung des imposanten Grabmals Patow an den Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof unter:
IBAN: DE23 2005 0550 1031 2460 00 Verwendungszweck Patow-Grab
oder an das
PAYPAL-Konto: [email protected]