Postkarten der Hamburger Arbeiterbewegung 1900-1945 für eine Welt ohne Ausbeutung, Faschismus und Krieg
In diesem Buch wird der Arbeiterbewegung in Hamburg anhand von Postkarten ein vielschichtiges Denkmal gesetzt. Dabei geht es natürlich nicht vorrangig um Sterben und Tod, Friedhof und Bestattung, sondern vielmehr um die Errungenschaften der Zusammenschlüsse von Arbeitern und Arbeiterinnen seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert und um die Schwierigkeiten, den Widerstand und letztendlich die Zerschlagung dieser Bewegung durch die Nationalsozialisten.
Postkarten der Hamburger Arbeiterbewegung 1900-1945
Auch der - mühsame - Wiederaufbau nach dem Krieg und die Erinnerung an das Geschehene spiegelt sich in zahlreichen gedruckten Grußkarten und in Fotokarten wider. Zugleich wird anhand der Karten aber auch deutlich, welche Todesopfer der Kampf gegen den Nationalsozialismus gefordert hat. Viele von ihnen wurden auf dem Ohlsdorfer Friedhof bestattet und manchmal, wie im Falle des von den Nazis brutal ermordeten Bürgerschaftsabgeordneten Ernst Hennig, nahmen die Feierlichkeiten die Form einer mächtigen Demonstration an. So bildet dieses Buch zum einen eine Fundgrube für die Arbeitergeschichte in Hamburg und erlaubt zum anderen einen vertiefenden Blick auf besondere Grabstätten des Ohlsdorfer Friedhofs. René Senenko (Hrsg.), "Mit revolutionären Grüßen". Postkarten der Hamburger Arbeiterbewegung 1900-1945 für eine Welt ohne Ausbeutung, Faschismus und Krieg. VSA Verlag in Kooperation mit: Olmo e.V. - Verein für Kultur und Erinnerungsarbeit zwischen Ohlsdorf und Ochsenzoll, Geschichtswerkstatt Eimsbüttel, Rosa-Luxemburg-Stiftung u.a., Hamburg 2022, 288 Seiten, zahlr. Abb.
Im Frühjahrssturm 2022 beschädigte ein umgestürzter Baum das historische Grabmal Patow.
Die Frage stand im Raum, ob es besser wiederhergestellt werden oder als Denkmal der Vergänglichkeit in seinem ruinösen Zustand bleiben sollte? Das zerstörte Grabmal Patow
Dazu hat der Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof zusammen mit dem Hamburger Abendblatt eine Abstimmung gestartet. Näheres dazu und auch zu den Verdiensten von Otto Wilhelm David Patow (1847 - 1932) um die Hamburger Kultur lesen Sie hier. An der Abstimmung haben sich 114 Menschen beteiligt, von denen 86 Prozent für die Wiederherstellung votierten.
Für eine denkmalgerechte Sanierung sind rd. 8600 Euro veranschlagt. Liebe Freundinnen und Förderer des Ohlsdorfer Friedhofs
HELFEN SIE MIT!
Spenden Sie für die Wiederherstellung des imposanten Grabmals Patow an den Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof unter:
IBAN: DE23 2005 0550 1031 2460 00 Verwendungszweck Patow-Grab
oder an das
PAYPAL-Konto: [email protected]