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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Multikulturelle Trauerkulturen in Deutschland

Deutschland hat sich zu einer multikulturellen Gesellschaft entwickelt. Unkenntnis über fremdländische Kulturkreise führen dennoch zu Stereotypisierungen und Vorurteilen im Alltag. Ausgehend von der Vielfalt in der Differenz der kulturellen Identitäten, beschreiben Angehörige der einzelnen Weltanschauungen ihre Trauerkulturen und setzen diese in die transzendentalen Vorstellungen ihrer Anschauungen.

Soweit es möglich ist, schildern die Autorinnen und Autoren auch Diskrepanzen der irdischen Vorgehensweisen zu jenen in den Heimatländern. Das Sichtbarmachen dieser Vielfalt führt im Idealfall zu einem respektvolleren Umgang miteinander, insbesondere in geschlechterspezifischer Hinsicht und zu religiöser Toleranz im Alltag. Als Interpretationsraster dient eine Annäherung zu ritualtheoretischen Ansätzen ebenso wie eine Erklärung zu transzendentalen Sichtweisen. Wichtige Klammern sind der juristische Aufsatz und der Beitrag zu genderspezifischen Fragen und Analysen. [Pressetext]

Gabriele Steckmeister, Markus Kirschbaum (Hg.): Sie gehen - und sie bleiben doch. Multikulturelle Trauerkulturen in Deutschland. Berlin u.a. 2021, 240 Seiten.

Auflistung alle Artikel aus dem Themenheft Gemeinnützige Bestattungskultur (März 2022).
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