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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Über die "transmortale"

Die Themen Sterben, Tod und Trauer rücken seit einigen Jahren immer mehr in den Fokus der fächerübergreifenden Forschung. Disziplinen wie die Archäologie, Ethnologie oder Kunstgeschichte beschäftigen sich seit jeher mit Gräbern und Begräbnisplätzen.

Inzwischen interessieren sich jedoch ganz unterschiedliche Disziplinen für den Wandel der Trauer- und Bestattungskultur wie z.B. die Soziologie, Psychologie, aber auch Geschichte, Volkskunde/Kulturanthropologie, Geschlechterforschung und Medienwissenschaften.

Unter dem Titel transmortale hat erstmalig am 6. Februar 2010 ein Workshop an der Universität Hamburg stattgefunden, um die vielseitigen und vielschichtigen Forschungsansätze zum Thema Sterben, Tod und Trauer zu verknüpfen. Der Workshop war offen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Nachwuchsforschung wie z. B. Studierende in der Abschlussphase oder Doktoranden, aber auch für Postdocs und interessierte Forschende. Die transmortale II bis V haben in einem erweiterten Rahmen als Tagung und Workshop im Museum für Sepulkralkultur in Kassel stattgefunden. Wie die früheren Veranstaltungen bietet auch die transmortale VI am
7. März 2015 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, neue Forschungsperspektiven in Kurzreferaten vorzustellen und diese in einer größeren Runde zu diskutieren. Die transmortale findet jährlich statt und soll eine Plattform für das Forschungsfeld Sterben, Tod und Trauer bieten.

Auflistung alle Artikel aus dem Themenheft Das Lachen und der Tod (Februar 2015).
Erkunden Sie auch die Inhalte der bisherigen Themenhefte (1999-2020).