OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Die Cholera in Hamburg 1892

 - August 2017
Ausgabe: 
Nr. 138, III, 2017

Die letzte Cholera-Epidemie Deutschlands ereignete sich im August 1892 in Hamburg, also vor 125 Jahren.

Sie wurde begünstigt durch katastrophale hygienische Zustände, wie beim aus der Elbe gewonnenen Trinkwasser. Die Epidemie traf vor allem die Wohnquartiere der Armen in den Gängevierteln der Kirchspiele St. Michaelis und St. Jacobi.

Titelseite Nr. 138
Gedenkstein für die Opfer der Cholera von 1892 auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Foto: P. Schulze

Wie die Geschichte lehrt, haben einzelne Katastrophen immer wieder gesellschaftliche Wandlungsprozesse eingeläutet. Auch in Hamburg änderten sich nach dem August 1892 die Verhältnisse grundlegend. Petra Schmolinske hat die einzelnen Etappen der Cholera-Epidemie von Hamburg für das Titelthema des vorliegenden Heftes zusammengestellt, beschrieben und bebildert. – Übrigens sorgte die Cholera-Epidemie auch dafür, dass sich der Hamburger Senat im Herbst 1892 bereit erklärte, die Inbetriebnahme des bereits fertigen (heutigen alten) Krematoriums an der Alsterdorfer Straße zu genehmigen: "125 Jahre Feuerbestattung in Hamburg" wird das Titelthema des nächsten Heftes dieser Zeitschrift sein.

Heft-Rubrik: 

Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V.
Fuhlsbüttler Strasse 756, 22337 Hamburg
Telefon: 040 / 50 05 33 87 | E-Mail: info@fof-ohlsdorf.de
Werden Sie Mitglied oder unterstützen Sie uns durch eine Spende.

© Stero Webservice www.stero.de