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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

FF – Förderkreis via Facebook

Autor/in: Olga Diel
Ausgabe Nr. 132, I, 2016 - Februar 2016

Wir, die Redaktion von "Ohlsdorf – Zeitschrift für Trauerkultur", saßen am 15. Juli 2015 im Ohlsdorfer Friedhofsmuseum zusammen und arbeiteten an der neuen Facebookseite des Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V. Dort wollen wir in Zukunft zeitnah Infos aus dem Förderkreis veröffentlichen.

Falls der eine oder andere fragen sollte, was facebook überhaupt ist und warum der Förderkreis dort vertreten sein sollte: Facebook ist ein soziales Netzwerk, das jedem Nutzer ermöglicht, ein privates Profil der eigenen Person zu erstellen sowie Fotos und Videos hochzuladen. Die Einrichtung von Gruppen ermöglicht, sich über gemeinsame Interessensbereiche auszutauschen. Vereine, Initiativen, aber auch Unternehmen können dort eigene Seiten einrichten und auch Werbung für ihre geschäftliche Präsenz machen.

Was zeichnet facebook insbesondere aus? Die erstellten Profile können durch Freundschaftsanfragen untereinander vernetzt werden – auf diesem Wege kann der Förderkreis seinen Bekanntheitsgrad deutlich erhöhen und dort werden leichter junge Menschen (facebook erreicht alle drei Altersklassen, sei es unter 25 Jahren, 25 bis 45 Jahren oder auch über 45 Jahren) angesprochen und durch uns auf die wichtigen Themen Tod, Trauer und Sterben aufmerksam gemacht.

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Startseite facebook Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V. Foto: O. Diel

Berühmt wurde das soziale Netzwerk für seinen Like- (Gefällt mir-) Button, mit dem Nutzer mit nur einem Klick äußern, wenn sie etwas befürworten. Das bedeutet, wenn jemand ein Beitrag aus dem Förderkreis „liked“, dann sehen das jeweils seine Freunde und auf diesem Wege steigt die Möglichkeit enorm, Interesse bei weiteren Nutzern zu wecken. Das heißt, es ist bei facebook leicht, viele Menschen zu erreichen und das ohne dafür Geld zu investieren. Auf der eigenen Seite auf facebook etwas zu veröffentlichen kostet kein Geld – allerdings zahlt man mit der Hergabe eigener Daten.

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Präsentation von Ohlsdorf - Zeitschrift für Trauerkultur mit dem berühmten "Gefällt-mir"-Button. Foto: O. Diel

Doch warum kommen wir erst jetzt darauf, facebook zu nutzen? Warum nicht schon früher? Gründe hierfür sind u.a., dass ein Teil der Mitglieder facebook gar nicht kennt. Der andere Grund ist, dass facebook nicht gerne genutzt wird, weil es aufgrund von mangelndem Datenschutz in der Kritik steht, insbesondere bei europäischen Datenschützern und Sicherheitsexperten. Dieses Argument ist durchaus nachvollziehbar. Allerdings hat man die eigene Kontrolle über das, was man einstellt. Facebook kann auch nur mit den Daten arbeiten, die es von uns selbst bekommt. Und niemand wird gezwungen irgendetwas, außer einer gültigen E-Mail, anzugeben. Wir von der Redaktion freuen uns auf jeden Fall, dass wir mittlerweile fast 50 facebook-"Freunde" gefunden haben, denen unsere Seite gefällt. Und wir sind gespannt auf weitere!

Auflistung alle Artikel aus dem Themenheft Ohlsdorf - Projekt 2050 (Februar 2016).
Erkunden Sie auch die Inhalte der bisherigen Themenhefte (1999-2019).