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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Tag des offenen Denkmals 2002 in Hamburg

Etwa dort, wo einst Klaus Störtebeker sein spektakuläres Ende fand, suchten am 8. September fast 12.000 Besucher in der Speicherstadt des Hamburger Hafens maritime Denkmale auf.

Die Umwidmung der Speicherstadt, die entstehende Hafen-City und die Olympia-Bewerbung machten es sinnvoll, den maritimen Charakter Hamburgs einmal in den Vordergrund eines Denkmaltages zu rücken. Als ergänzenden Schwerpunkt dieses Tages stellten sich am gleichen Ort 25 private Denkmal-Initiativen der Öffentlichkeit vor - darunter auch der Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V. Wir hatten unseren Informationsstand im Gebäude des Strom- und Hafenbauamtes an publikumswirksamer Stelle am Ende einer Treppe vor einem großen Fenster mit viel Licht aufgeschlagen. Leider aber auch vier Stunden lang voller Sonne, die uns mit mindestens 30 Grad Innentemperatur ganz schön zu schaffen machte.

Unsere Besucher waren deutlich interessiert und bedankten sich teilweise ausdrücklich für die informativen Gespräche über unsere Aktivitäten und den Ohlsdorfer Friedhof. Es wurden gezielt viele Info-Blätter mitgenommen. Für uns war es damit eine nützliche Veranstaltung. Allen Helfern, die bei Sommerhitze und langen Wegen ihren Sonntag geopfert haben, sei hier sehr herzlich gedankt. Geholfen haben Frau Klaebisch, Frau Maasch und Frau Barckhan.

denkmaltag
Informationsstand am Tag des offenen Denkmals 2002 in der Speicherstadt (Foto: Buthmann)
Auflistung alle Artikel aus dem Themenheft Armenbegräbnisse (November 2002).
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