Der Tod ist grün von Alfred Opiolka
Alfred Opiolka, ist gelernter Fassaden- und Dekorationsmaler. Als er im Jahr 2001 eine Anfrage zur Ausgestaltung des Abschiedsraumes in einem Bestattungsinstitut erhält, hat er zunächst Zweifel, ob er diesem Auftrag gerecht werden könne. Weil er sich zuvor noch nie mit Tod und Trauer auseinandergesetzt hat, beginnt er daher, sich intensiv in die Thematik einzulesen. Ein freundlicher und zugleich würdevoller Raum entsteht, der Bestatter ist sehr zufrieden, aber vor allem die Angehörigen fühlen sich wohl und berührt.
In seinem Buch erzählt Norbert Kron auf zugleich berührende und überraschend humorvolle Weise von den Herausforderungen, die das Älterwerden der eigenen Eltern mit sich bringt.
"Vanilleeis zum letzten Gruß" ist kein klassischer Roman mit durchgehender Handlung, sondern ein ebenso berührender wie lebensnaher Blick auf ein Thema, dem viele Menschen lieber ausweichen: den Tod, die Trauer und den Abschied.
Die Wiedereröffnung des Museums hat sich zwar verzögert, ist nun aber für den Sommer 2026 geplant, während Büro- und Archivarbeiten weiterhin in einem Ausweichquartier am Fußgängereingang stattfinden.
Der Rechenschaftsbericht zeigt, dass der Förderkreis des Friedhofs Ohlsdorf mit seinen 156 Mitgliedern ein arbeitsreiches Jahr mit vielen Führungen, Vorträgen und steigenden Besucherzahlen erlebt hat. Neben der Organisation der Veranstaltungen engagierten sich die Ehrenamtlichen besonders bei der Herausgabe der Zeitschrift für Trauerkultur, bei der Archivarbeit sowie bei der Dokumentation und Sichtung von Grabmalen.
Der Friedhof Ohlsdorf bietet auch diesmal zahlreiche Veranstaltungen wie vogelkundliche Führungen ("Was singt denn da?"), poetisch-literarische Rundgänge oder thematische Führungen etwa zur Rhododendronblüte. Außerdem finden Vorträge, Konzerte, Workshops (Permakultur-Workshop) sowie Lesungen und Ausstellungen statt, zum Beispiel im "Garten der Frauen" oder in der Kulturkapelle.