80 jüdische Friedhöfe im Land Brandenburg und 40 jüdische Friedhöfe im Westen der Republik Polen sind stumme Zeugen einer kulturellen Minderheit, die seit dem Mittelalter in der heutigen Metropolregion Berlin-Brandenburg gelebt hatte. Nach dem Edikt von 1671 durften sie dort leben, ihre Religion ausüben und Rabbiner haben, aber keine Synagogen bauen, und ihr Aufenthalt war zunächst auf zwanzig Jahre begrenzt.