Nebelschwaden ziehen über die Gräber, knorrige Bäume und schiefe Grabkreuze getaucht in ein diffuses Licht lassen den in Nacht gewandeten Friedhof sphärisch wirken. Das Knarren alter Gruft-Türen durchbricht die gespenstische Stille. Kleine Menschengruppen huschen leise flüsternd über die dunkeln Wege. Was sich anhört wie der Beginn eines Gruselromans bildet den Rahmen einer Veranstaltungsreihe - Die Herbstmondnacht versteht sich als eine Art "Nacht der offenen Gruft".