Der Tod ist grün von Alfred Opiolka
Alfred Opiolka, ist gelernter Fassaden- und Dekorationsmaler. Als er im Jahr 2001 eine Anfrage zur Ausgestaltung des Abschiedsraumes in einem Bestattungsinstitut erhält, hat er zunächst Zweifel, ob er diesem Auftrag gerecht werden könne. Weil er sich zuvor noch nie mit Tod und Trauer auseinandergesetzt hat, beginnt er daher, sich intensiv in die Thematik einzulesen. Ein freundlicher und zugleich würdevoller Raum entsteht, der Bestatter ist sehr zufrieden, aber vor allem die Angehörigen fühlen sich wohl und berührt.
Handlungsschauplatz von Sibyl Volks neuem Roman "Café Finito" ist der Dorotheenstädtische Friedhof. Um es gleich vorweg zu nehmen: Den Friedhof gibt es wirklich, ein Kleinod unter den Berliner Friedhöfen, auf dem das Who is Who der geistigen Elite Deutschlands begraben liegt, wie der Leser immer wieder erfährt. Und dort wird tatsächlich auch ein Café betrieben.