OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Der Friedhof als Teil der Geographie des Tourismus (Teil 1)

 - Februar 2006
Ausgabe: 
Nr. 92, I, 2006

Der Artikel berichtet über Untersuchungen der touristischen Bedeutung von Friedhöfen und beschreibt den Platz, den sie im geografischen und touristischen Bereich einnehmen. Zugleich untersucht der Verfasser, welches Interesse aus touristischer Sicht an Friedhofsarealen besteht. Die Arbeit basiert auf der einschlägigen Literatur und auf Untersuchungen des Verfassers über touristisch interessante Friedhöfe wie zum Beispiel die Friedhöfe aus dem Ersten Weltkrieg in den West-Beskiden.

1. Einleitung

Friedhöfe sind bis jetzt noch nicht Gegenstand besonders eingehender geographischer Untersuchungen gewesen. Vorhandene Veröffentlichungen beschränken sich in der Regel auf die Beschreibung einzelner Friedhöfe oder ihre Lage innerhalb einer bestimmten Region oder Stadt. Die Tourismusgeographie beinhaltet die Untersuchung des Nutzens geographischer Räume für touristische Zwecke, die Untersuchung der Struktur und Verbreitung von Tourismus sowie der touristischen Einstellungen gegenüber bestimmten Formen des Tourismus und behandelt durch den Tourismus entstehende Phänomene im geographischen Raum (Warszynska 1986).

Der Verfasser untersucht Friedhöfe unter den oben genannten Aspekten sowie als anthropogene (vom Menschen geschaffene) Ressource und als touristisches Ziel. Er beschreibt Forschungsziele wie die Bedeutung von Friedhöfen im geographischen und touristischen Raum durch Erstellung einer Typologie von Friedhöfen und Schaffung eines Modells ihres funktionellen Wandels, indem er den Tourismus und seine Erscheinungsformen untersucht ebenso wie das Ausmaß des Interesses, das die polnische Bevölkerung den Friedhöfen entgegenbringt.

Die folgenden Fragen werden behandelt: "Welche Beziehung besteht zwischen dem geographischen Raum und dem Friedhof?", "In wie weit ist der Friedhof eine touristische Ressource und in wie weit ist er für den Tourismus interessant?" und "Wie hängt die Wahrnehmung des Friedhofs ab vom Alter des Besuchers?".

Auf Grund der Verschiedenartigkeit der Funktionen, die ein Friedhof besitzt, und der nach der unterschiedlichen Bodennutzung angewandten Einteilung werden sie in wissenschaftlichen Abhandlungen auf verschiedene Weise behandelt. In der Struktur städtischer Umgebungen besitzen sie auch eine Reihe von Funktionen, wie zum Beispiel als Erholungsgebiet, Naturschutzfläche und öffentliche Anlage (Liszewski 1973).

In der Unterteilung der touristischen Ressourcen ist ein Friedhof eine anthropogene und sozio-kulturelle Ressource (Organisation und Lebensweise gesellschaftlicher Gruppen sowie kulturelles Erbe), eine Kulturdenkmal-Ressource (architektonisches, städteplanerisches oder archäologisches Denkmal), eine geschichtliche Ressource (Zeuge der Vergangenheit oder nationale Gedenkstätte), eine touristische Ressource (von erzieherischer, ästhetischer, didaktischer oder nationaler Bedeutung) und eine religiöse Ressource (Ort religiöser Riten) (Rogalewski 1979, Przybyszewska-Gudelis und andere 1979, Kruczek 1997 & Gawrecki 2000). Die Beziehung zwischen geografischem Raum, Gesellschaft und Friedhof ist in Abb. 1 dargestellt.

Abb. 1
Abb. 1 Beziehung zwischen geografischem Raum, Gesellschaft und Friedhof

2. Der Friedhof als Ort für Tourismus

Um die touristische Ressource "Friedhof" zu verstehen, erläutert der Verfasser den Begriff als solchen und die verschiedenen Typen, die in Geschichte, Kultur, Kunst und Touristik eine wichtige Rolle spielen. Der Friedhof ist vor allem ein Ruheplatz für die Toten und ein Ort der Erinnerung. Er ist ein kulturelles Erbe und ein historisches Dokument. Er vermittelt Informationen über die Vergangenheit eines Ortes, die Geschichte derer, die dort lebten, ihre Herkunft, ihre Taten und ihr verflossenes Leben. Er ist eine Quelle biographischer und historischer Informationen.

Ein Friedhof ist ein offiziell eingerichteter Teil des Raums zur Durchführung der Bestattungsfunktion im Einklang mit spezifischen kulturellen Grundsätzen bezüglich des Bestattungsrituals und mit unterschiedlichen Bräuchen der Erinnerung an die Verstorbenen (Kolbuszewski 1996). Ein Friedhof ist auch wichtig, um das nationale Erbe zu erhalten und an folgende Generationen weiterzugeben sowie als geschichtliche Quelle und Dokument. Er ist ein wertvolles architektonisches Denkmal mit Skulpturen, Denkmälern, Gräbern, Gruften und Kapellen, die die Geschichte vom Dasein und Leben der Verstorbenen erzählen und von der Zeit, in der diese Monumente errichtet worden sind.

Ein gut gepflegter Friedhof ist ein "Garten" mit starken architektonischen und bildhauerischen Elementen. Er nimmt eine ökologische Funktion wahr und ist als öffentliche Grünfläche ein dauerndes Landschaftselement zum Vorteil der natürlichen Umwelt. Er bietet Überlebenschancen für Pflanzen und Vögel, vor allem in Städten, und unter den zahlreichen Bäumen findet man oft wahre "Natur-Denkmale". Er ist eine eingefriedete Fläche des Raums, geplant oder ungeplant, mit einer Hauptachse, von der schmalere Wege abgehen, die ihn in Sektoren einteilen. Mittelpunkt ist in der Regel ein Kreuz, ein Denkmal oder eine Kapelle. Es ist das gestalterische Ganze, das ihn zu einem "touristischen Komplex" macht (Maczubski 1989).

Die ersten Erwähnungen des Wortes cmentarz (cemetary) in Polen stammen aus dem 16. Jh., davor hieß es cmynterz oder cmyntarz. Das lateinische cimiterium kommt von dem griechischen koimeterion = Schlafraum / Ruheplatz (koimao = sie schlafen) und ein Schutzraum (tereo = ich schütze) (Bankowski 2000). Laut Uniwersalny slownik jezyka polskiego (Universal-Wörterbuch der polnischen Sprache – Dubisz 2003) ist ein Friedhof ein eingefriedeter Platz, auf dem die Toten oder ihre Aschen nach der Kremation begraben werden; der Raum rings um die Kirche (wo die Toten früher begraben wurden) wird Kirchhof genannt.

Eine Nekropole ist ein alter oder früh-christlicher Friedhof, meist in der Nähe einer großen Stadt. Nekropolen sind große historische Friedhöfe, auf denen Mitglieder bedeutender Familien und berühmte Persönlichkeiten begraben sind. Ursprünglich ist das Wort Nekropolis der Name eines großen Friedhofs bei Alexandria in Ägypten (und bedeutet Stadt der Toten) (Banko 2003). Am häufigsten wird der Begriff verwendet für große Parkfriedhöfe, deren Raumgestaltung die Gliederung des Stadtbildes widerspiegelt mit Hauptstraßen, Nebenstraßen, Alleen und Plätzen einschließlich eines zentralen Platzes sowie hoher und niedriger Gebäude.

Die ältesten gesetzlichen Vorschriften für die Anlage von Friedhöfen in Europa stammen aus den 5. Jh. v. Chr., als die römischen Gesetze die Anlage von Friedhöfen außerhalb der Stadt erlaubten und sie als heilige und geschützte Bereiche betrachteten. Christliche Friedhöfe erscheinen im 3. Jh. n. Chr. mit Schutzrecht als geweihte heilige Orte und als Zufluchtsort für jedermann ähnlich den Kirchen, speziell für vom Gesetz Verfolgte.

Bis zum 6. Jh. war es nicht üblich, Friedhöfe in der Nähe von Kirchen oder innerhalb der Städte anzulegen, und zumeist waren sie noch ungeplant und nicht umfriedet. Nach der Prager Synode im Jahr 563 begann man, Friedhöfe in den Städten und in der Nähe von Kirchen anzulegen, und ab dem 9. Jh. wurden die Kirchen selbst für Bestattungen genutzt. Die Synode von Rom im Jahre 1059 gab den Friedhöfen den Status des geweihten Bodens und exkommunizierte diejenigen, die sie entweihten. Diese Situation bestand bis zur Mitte des 18. Jh., als in vielen europäischen Ländern die Friedhöfe überbelegt waren. Es gab Situationen, in denen über Hunderte von Jahren Bestattungen auf nie erweiterten Kirchhöfen stattgefunden hatten. Teilweise stank es aus diesem Grund in den europäischen Städten, und die nur flach vergrabenen Leichen waren Ursache für etliche Epidemien. Aus diesem Grund wurden ab dem 18. Jh. Kirchhöfe geschlossen, und diejenigen, die dort nicht mehr bestattet werden konnten, kamen auf Friedhöfe außerhalb der Stadtmauern. Auf diese Weise entstanden in der zweiten Hälfte des 18. Jh. einige der polnischen Nekropolen, z.B. in Krakau, Warschau, Lemberg und Vilnius. Seit dieser Zeit lagen Friedhöfe außerhalb der Städte und Dörfer, wurde ihre Anlage geplant und musste nach bestimmten gesetzlichen Vorschriften erfolgen.

Friedhöfe haben häufig auch sekundären, und zwar oft zu seiner primären Bestimmung völlig gegensätzlichen, Zwecken gedient. Im Mittelalter waren die im Mittelpunkt der Städte gelegenen Kirchhöfe Schauplatz von Messen und Festlichkeiten, sie wurden genutzt für Versammlungen, Gerichtsprozesse, Predigten, Mysterienspiele, Volksbräuche, Hinrichtungen oder öffentliche Kundgebungen. Trotzdem ist der Friedhof immer ein Ort der Würde, der Erinnerung und der Ehrerbietung gewesen, und jeder, der ihn entweihte, ist aus der Gesellschaft verstoßen worden.

Laut der polnischen Statistik-Behörde werden die Friedhöfe eingeteilt in "aktive", "inaktive", "unabhängige" und "abhängige" Friedhöfe. Ein "unabhängiger" Friedhof ist einer, der sich auf einem individuellen Grundstück befindet, abgeteilt von zu anderen Zwecken genutzten Flächen durch Zäune, Mauern oder andere Grenzmarkierungen. Ein "abhängiger" Friedhof ist einer, der Teil einer größeren Grundstückseinheit ist und der z.B. zu einem Krankenhaus, einem Kloster, Gefängnis oder einer Kirche gehört. Ein "aktiver" Friedhof ist einer, auf dem zur Zeit Bestattungen stattfinden (sowohl in der Erde als auch in Gruften), während ein "inaktiver" Friedhof offiziell geschlossen ist und zu anderen Zwecken genutzt wird.

Nach den Untersuchungen des Verfassers sowie nach den Klassifikationen von Maczubski (1989) und Kolbuszewski (1996) unterteilen sich die polnischen Friedhöfe in Gruppen entsprechend den Funktionen, denen sie dienen, ihrem Charakter und ihrer Lage:

Zivile Friedhöfe – zur Bestattung von Verstorbenen aller Art:

1) Friedhöfe von verschiedenen Religionen – für die Bestattung der entsprechenden Gläubigen:
a) Christliche Friedhöfe:
• römisch-katholisch – einer der ältesten in Polen ist der Powazki-Friedhof in Warschau, angelegt im Jahre 1790; griechisch-katholisch (z.B. in den West-Beskiden);
• orthodox, einschließlich Altgläubige (z.B. in Wojnow und Gadowe Gradki);
• protestantisch – Augsburg-evangelisch (einer der ältesten evangelischen Friedhöfe stammt aus dem Jahr 1609 in Wschów); evangelisch-reformiert, calvinistisch, lutherisch, mennonitisch (z.B. in Zulawy) u.a.;
• Mariawiter und andere;
b) Nicht-christliche Friedhöfe:
• jüdisch – kirkut (z.B. in Tykocin aus dem Jahre 1522, in Krakau von vor 1551);
• muslimisch – mizar (z.B. in Warschau, Bohoniki und Kruszyniany);
• Karaiter – zeret;
c) Kirchhöfe – aus hygienischen Gründen geschlossen seit Beginn des 19. Jh.;
d) Grabstätten in Kirchen – Tomben, Epitaphien, Kapellen, Katakomben;
e) Kirchliche Friedhöfe – unterhalten durch eine zur Kirchenverwaltung gehörende Abteilung;
f) Pfarr-Friedhöfe – für die Einwohner eines bestimmten Pfarrbezirks;
g) "Offene" Friedhöfe – für die Einwohner von verschiedenen Pfarrbezirken;
h) Feld-Friedhöfe – außerhalb von kirchlichem Boden angelegt.

2) Kommunale bzw. profane Friedhöfe – für alle Einwohner einer bestimmten Gegend unabhängig von ihrer Religion, verwaltet von den örtlichen Behörden.

Andere Friedhöfe:

1) Militärfriedhöfe – für Soldaten, angelegt und unter der Verwaltung militärischer Einheiten, z.B. einer Garnison;
2) Friedhöfe für "Opfer des Terrors" – für gewöhnliche Bürger, die umgebracht wurden in der Zeit der polnischen Teilung im 19. und 20. Jh. und vor allen Dingen durch die deutschen Nazis während des Zweiten Weltkriegs (z.B. Auschwitz und Majdanek). Oft in der Form von symbolischen Friedhöfen (z.B. die Warschauer Zitadelle und Palmiry);
3) Soldatenfriedhöfe – für Personen, die im Krieg getötet wurden, verwaltet von den örtlichen Behörden. Soldatenfriedhöfe sind in einer besonderen Weise angelegt mit Sektoren für Einzel- und Gemeinschaftsgräber. Es gibt dort viele individuelle Grabsteine und Kreuze sowie ein Mahnmal oder ein anders zentrales Bauwerk als beherrschendes Element der Anlage (z.B. die Soldatenfriedhöfe in den West-Beskiden);
4) Festungsfriedhöfe – auf einer Burg oder in einer Festung im 14. bis 18. Jh. angelegt (z.B. in den Sudeten oder in Nieder-Schlesien);
5) Privatfriedhöfe – angelegt auf privatem Gelände von Schlössern im 19. Jh.;
6) Hospital- oder Epidemie-Friedhöfe – angelegt innerhalb von Krankenhausgelände für verstorbene Patienten oder Gemeinschaftgräber für Personen, die in Folge von Epidemien starben (z.B. Czermna in der Nähe von Kudowa Zdrój);
7) Klosterfriedhöfe – z.B. die Franziskaner-Katakomben;
8) Symbolische Friedhöfe und Mahnmale, bekannt auch unter dem Namen Zenotaph oder Lapidarium (z.B. Grab des Unbekannten Soldaten in Warschau, Zitadelle Posen und das jüdische Lapidarium in Chelm am Fluss Ner);
9) Friedhöfe von "vornehmen" Personen – z.B. der Alte Friedhof in Zakopane und Aleja Zasluzonych auf dem Powazki-Friedhof in Warschau;
10) Klosterfriedhöfe im Campo-Santo-Typ (z.B. der Friedhof vom Lemberger Adler in Lemberg);
11) Garten- oder Park-Friedhöfe – z.B. der Rakowicki Friedhof in Krakau;
12) Ländliche Friedhöfe – kleine Friedhöfe in Kirchennähe oder außerhalb von Orten;
13) Stadtfriedhöfe – am Stadtrand gelegen;
14) Städtische Nekropolen – "Städte der Toten", kamen erstmals in Frankreich und Portugal im 19. Jh. auf als Teil des städtischen Planungsprozesses (z.B. der Rakowicki Friedhof in Krakau, Powazki in Warschau);
15) Individuelle Einzelgräber – z.B. im Kampinoski Forst;
16) Tierfriedhöfe.

Ein Friedhof besteht aus vielen Elementen, die zusammen seine architektonische Einheit ergeben:

1) Feststehende Begrenzungsmauern – als Schutz des Friedhofs gegen Entweihung. Es gibt immer ein Haupteingangstor.
2) Friedhofskapelle – für die Abhaltung der Bestattungsfeiern oder manchmal auch zur Verwendung als Leichenhalle (früher wurde sie auch genutzt als Lagerplatz von Gebeinen, die bei der Anlage von neuen Gräbern ausgegraben wurden). Auf kommunalen Friedhöfen sind "Trauerhallen" das Äquivalent zu den Kapellen.
3) Die Mittel-Allee – die Achse der Friedhofsanlage. Zusammen mit den Nebenwegen teilt sie den Friedhof in – normalerweise quadratische – Sektoren. Die Sektoren können unterschiedlich belegt sein, z.B. mit besonders vornehmen Personen, Kriegsopfern, Kindern, Aschengräbern usw.
4) Ein Grab ist ein Einzel-, Gemeinschafts- (Familien-) oder Urnen-Bestattungsplatz, der unter der Erde oder über dem Boden angelegt ist. Es gibt auch sogenannte Zenotaphe, das sind symbolische Gräber, die der Erinnerung an Verstorbene dienen, die anderenorts begraben sind oder deren Leichen niemals gefunden wurden. Der Grabstein ist sowohl ein Dekorations- als auch ein Informations-Element:

– Auf christlichen Friedhöfen können die Grabsteine die Form eines Kreuzes haben, einer Stele aus Stein, eines Feldsteins oder eines Denkmals mit einer Inschrift mit Angaben über die verstorbene Person (Geburts- und Sterbedatum, Vor- und Zunamen usw.).
– Ein jüdischer Grabstein (matzeba/matzewa) besteht aus einer hochrechteckigen Stele aus Stein mit einer bogenförmigen, flachen oder dreieckigen Spitze. Jüdische Grabsteine sind verziert mit Ornamenten oder flachen Reliefs mit Hinweisen auf Tugend und Rechtschaffenheit der verstorbenen Person.
– Muslimische Grabsteine haben die Form eines aufrecht stehenden Steins oder einer Säule mit einer Inschrift in arabischer Sprache, einer Abbildung des aufgehenden Mondes oder eines fünfeckigen Sterns.

5) Gruften sind Bauwerke, die aus einem unterirdischen Teil (der Gruft-Kammer) und einem oberirdischen Teil (einer Kapelle) bestehen und entsprechend verziert sind.
6) Katakomben bestehen aus mehreren Lagen und regelmäßigen Reihen von Nischen, in die Särge gestellt werden. Die Öffnungen der Nischen werden mit Platten verschlossen, die Inschriften und Informationen über den dahinter liegenden Toten enthalten.
7) Das "Zentrale Element" wird normalerweise am Mittelpunkt des Friedhofs errichtet – ein Kreuz, ein Mahnmal oder eine Kapelle.
8) Pflanzlicher Schmuck – Bäume, Büsche und Blumen, die dafür sorgen, dass sich der Friedhof vom umgebenden Gelände abhebt. Sie sind Schutz gegen Wind und verstärken den ästhetischen Eindruck.

So wie sich die Friedhöfe im Laufe der Zeit veränderten, entstanden auch neue Formen der Grabgestaltung (Sarkophage und Epitaphe), und die Grabmalkunst führte neue Formen und charakteristische symbolhafte Ornamente ein auf der Grundlage von Zeichen, Gegenständen oder Ideen, die sich auf den Tod beziehen, auf den Ablauf der Zeit, auf Unsterblichkeit und Trauer oder persönliche Eigenheiten der verstorbenen Personen.

Teil 2 folgt in der nächsten Ausgabe.

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