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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

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Die Zeitschrift erscheint in seiner gedruckten Ausgabe (Abo hier) vierteljährlich.

Mitglieder im Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof bekommen sie in den Briefkasten.

Kostenfrei: Alle Artikel online abrufbar.

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Diese Seite: Alle Artikel, beginnend mit der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift


15 Jahre Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister e.V. in Schleswig-Holstein – Eine Jubiläumsveranstaltung

Erinnerungsschätze. Foto: VEID Schleswig-Holstein

Die ersten Gruppen für Verwaiste Eltern im nördlichsten Bundesland entstanden 1991 in Schleswig. Im Jahr 2004 gründeten Eltern, die in der schwersten Zeit ihres Lebens hier Begleitung erlebt haben, einen Verein. Inzwischen trägt der Verein den Namen "Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister Schleswig-Holstein". Das 15jährige Bestehen feierten Eltern, TrauerbegleiterInnen und FreundInnen im festlichen Rahmen des St. Johannis-Klosters zu Schleswig.

Neuer Trend aus den USA: Kompostbestattung

Im Mai 2019 ist durch alle Deutschen Nachrichtenkanäle folgende Meldung geflogen: Zulassung erteilt von Kompost-Bestattungen für Menschen in den USA, genauer in Washington. Der Firma Recompose, einem Start-UP Unternehmen, war aufgefallen, dass es energetisch-bilanziell nicht gut ist, wenn der Mensch verbrannt wird, weil viel Energie aufgewendet werden muss und ein Großteil der wertvollen Biomoleküle eines Körpers durch die Kremation zerstört werden.

Von Ohlsdorf nach Oldesloe: Der Grabstein des Unternehmers und Mäzens Friedrich Bölck

Der Bölck-Grabstein auf dem Oldesloer Friedhof mit Friedhofsverwalter Jörg Lelke. Foto: N. Fischer

Am 16. August 2019 wurde auf dem Evangelisch-Lutherischen Friedhof Bad Oldesloe der Grabstein für den bedeutenden Unternehmer und Mäzen Friedrich Bölck (1877-1940) neu aufgestellt. Der Grabstein stand zuvor auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg. Der neue Standort wurde mit einer Feier auf dem Friedhof eingeweiht, bei der die Oldesloer Stadtarchivarin Sylvina Zander in einer Rede auf die historische Bedeutung Bölcks hinwies.

Das Krematorium in Ohlsdorf – ein besonderes Erlebnis

In der Mitte der 1960er Jahre war ich einmal bei einer Feuerbestattung im Krematorium Ohlsdorf unter den Trauernden. Am Ende der Feier wurde der Verstorbene im Sarg heruntergelassen. Damit war die Feier beendet. Ende 1970 kam ich dann als junger "Udl" (Polizeibeamter) zum Polizeirevier 48. Es war seinerzeit flächenmäßig das zweitgrößte Revier in Hamburg. Zu unserem Bereich gehörte u.a. der gesamte Ohlsdorfer Friedhof.

Eine Dorfbestattung in China (Teil II)

Bewirtung der Helfer und Gäste im Hof

Freitag, 29. März 2019, 6.00 Uhr: Wir stehen auf. Irgendjemand hat am Sarg gewacht, man hat sich abgewechselt. Als ich dorthin gehe, bringt jemand eine Schale Getreidebrei, ich denke, sie sei für mich und will sagen, dass ich im Hof mit allen anderen zusammen essen werde, aber ich habe das falsch verstanden, sie ist natürlich für den Schwiegervater. Der Tote bekommt traditionell immer zuerst eine Portion.

Rolf Verleger / Nathanja Hüttenmeister (Hrsg.): HAUS DER EWIGKEIT - Der jüdische Friedhof Stockelsdorf

Solivagus Verlag Lübeck 2019, ca. 162 Seiten, ca. 40 Fotografien, ca. 10 Grafiken

Lübeck besitzt zwei jüdische Friedhöfe, von denen derjenige in Moisling als größter jüdischer Friedhof in Schleswig-Holstein gilt. Über den relativ kleinen Begräbnisplatz in Stockelsdorf ist nun ein schön gestaltetes Buch herausgekommen, an dem ein siebenköpfiges Autoren-/Künstler-/Fotografenteam gearbeitet hat, und das die verschiedenen Aspekte des Friedhofs umfassend in den Blick nimmt.

Lieber Peter Schulze!

Barbara und Peter Schulze (Foto: privat)

In unserer Zeitschrift für Trauerkultur Nr. 145/2019 las ich Ihren Selbstbericht über Ihren Presseeinsatz für unseren Förder- und Kulturkreis Ohlsdorfer Friedhof. Ja! Das haben Sie über zwei Jahrzehnte für uns geleistet. Das sagt man so hin – aber wie viele Stunden und Gedanken haben Sie für uns eingebracht! Von 1996 bis 2008 war ich parallel mit Ihnen als 1. Vorsitzender hochaktiv im FOF und weiß damit von Ihrer unermüdlichen ehrenamtlichen Arbeit für uns, und ich möchte mich für Ihren intensiven ideellen Einsatz aufrichtig bedanken.

Mit frischem Blick auf alte Gräber – der Ohlsdorfer Friedhof durch die Kameralinse gesehen

Michael Hasse auf Motivsuche (Foto: B. Heitmann)

Neben den traditionellen öffentlichen und individuellen Führungen bietet der Förderkreis seit dieser Saison auch Fotoexkursionen an. Der Fotograf Michael Hasse begleitet Teilnehmer auf eine Fotowanderung über den Ohlsdorfer Friedhof. Es geht auf eine abwechslungsreiche Strecke von den Polizeigräbern "Revier Blutbuche", am Rosengarten vorbei zu den Feuerwehrgräbern, zum Nordteich, dann entlang vom Stillen Weg bis zum Garten der Frauen.