Direkt zum Inhalt

OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Startseite Zeitschrift

Die Zeitschrift erscheint in seiner gedruckten Ausgabe (Abo hier) vierteljährlich.

Mitglieder im Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof bekommen sie in den Briefkasten.

Kostenfrei: Alle Artikel online abrufbar.

Erkunden Sie gerne die bisherigen Themenhefte der Zeitschrift.

Diese Seite: Alle Artikel, beginnend mit der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift


Erinnerungsstein für namenlose Flüchtlinge in Arsten

Auf dem evangelischen Friedhof der St. Johannes-Kirche Arsten bei Bremen wurde im letzten Jahr ein Gedenkstein für Flüchtlinge eingeweiht, die auf dem Weg nach Europa ihr Leben verloren haben. Die 230 x 120 cm große Bronzeplatte des Künstlers Klaus Effern, die in einer Rasenfläche in der Nähe eines Gedenkortes für Kriegstote verlegt worden ist, stellt eine Meereswelle (oder Sanddüne) dar.

Memento21 – ein Fotoprojekt zum Tod

Das Motiv des Memento mori – bedenke, dass du sterblich bist – findet sich seit dem Mittelalter in Religion und Kunst und mahnt daran im Leben nicht zu vergessen, dass es ein Ende gibt. Diese Idee ist auch der Ausgangspunkt für ein Fotoprojekt von Juliane Uhl, die hauptberuflich in einem Krematorium arbeitet, nebenberuflich das Hospiz in Halle in Öffentlichkeitsfragen betreut und ehrenamtlich Redakteurin für die Zeitschrift DRUNTER&DRÜBER ist.

Bad Oldesloe – ein Friedhof im Stil des englischen Landschaftsgartens aus dem späten 19. Jahrhundert

Es ist weitgehend bekannt, dass in Norddeutschland in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einige der frühesten deutschen Anlagen im Stil des englischen Landschaftsgartens entstanden (Alter Friedhof Schwerin, Kiel-Südfriedhof, Bremen-Riensberg, Hamburg-Ohlsdorf). Weniger geläufig ist, dass dieses landschaftsästhetische Ideal der Friedhofsgestaltung auch auf kleineren städtischen Anlagen umgesetzt wurde.

Erforschung der Lebensläufe von NS-Opfern auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Seit etwa zwei Jahren engagieren wir uns im Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof und befassen uns vor allem mit der Archiv-Arbeit. In der Anfangszeit stand dabei die Bearbeitung und Erweiterung der Prominenten-Datei im Vordergrund. In der Folgezeit konzentrierten wir uns aber zunehmend auf die Grabfelder der NS-Opfer auf dem Friedhofsgelände.

Mitgliederversammlung und Vortrag am 24. März 2019

Vor der Mitgliederversammlung stand ein Vortrag von Petra Schmolinske auf dem Programm. Unter dem Titel "Das Grabstein-Projekt - Retten, nicht schreddern" berichtete sie über ihre Arbeit. Zu den normalen Abläufen auf dem Ohlsdorfer Friedhof gehört es, dass Grabsteine nach Ende der Ruhezeit abgeräumt werden. Ohne eine fachkundige Beurteilung würden dabei viele erhaltenswerte Grabmäler verloren gehen.

Tod in Wien

Titelseite 144

Der Tod in Wien zeigt viele Facetten. Bis ins 18. Jahrhundert hinein waren Kirchengrüfte die bevorzugte Bestattungsstätte für all jene, die es sich leisten konnten.

Der Wiener Historiker Oskar Terš stellt die mitten in Wien gelegene, gleichwohl kaum bekannte Michaelergruft vor. Sie beherbergt eine besonders hohe Zahl von Mumien und überschreitet in ihrer Ausdehnung sogar den Grundriss des zugehörigen Gotteshauses.