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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

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Die Zeitschrift erscheint in seiner gedruckten Ausgabe (Abo hier) vierteljährlich.

Mitglieder im Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof bekommen sie in den Briefkasten.

Kostenfrei: Alle Artikel online abrufbar.

Erkunden Sie gerne die bisherigen Themenhefte der Zeitschrift.

Diese Seite: Alle Artikel, beginnend mit der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift


Rolf Verleger / Nathanja Hüttenmeister (Hrsg.): HAUS DER EWIGKEIT - Der jüdische Friedhof Stockelsdorf

Solivagus Verlag Lübeck 2019, ca. 162 Seiten, ca. 40 Fotografien, ca. 10 Grafiken

Lübeck besitzt zwei jüdische Friedhöfe, von denen derjenige in Moisling als größter jüdischer Friedhof in Schleswig-Holstein gilt. Über den relativ kleinen Begräbnisplatz in Stockelsdorf ist nun ein schön gestaltetes Buch herausgekommen, an dem ein siebenköpfiges Autoren-/Künstler-/Fotografenteam gearbeitet hat, und das die verschiedenen Aspekte des Friedhofs umfassend in den Blick nimmt.

Lieber Peter Schulze!

Barbara und Peter Schulze (Foto: privat)

In unserer Zeitschrift für Trauerkultur Nr. 145/2019 las ich Ihren Selbstbericht über Ihren Presseeinsatz für unseren Förder- und Kulturkreis Ohlsdorfer Friedhof. Ja! Das haben Sie über zwei Jahrzehnte für uns geleistet. Das sagt man so hin – aber wie viele Stunden und Gedanken haben Sie für uns eingebracht! Von 1996 bis 2008 war ich parallel mit Ihnen als 1. Vorsitzender hochaktiv im FOF und weiß damit von Ihrer unermüdlichen ehrenamtlichen Arbeit für uns, und ich möchte mich für Ihren intensiven ideellen Einsatz aufrichtig bedanken.

Mit frischem Blick auf alte Gräber – der Ohlsdorfer Friedhof durch die Kameralinse gesehen

Michael Hasse auf Motivsuche (Foto: B. Heitmann)

Neben den traditionellen öffentlichen und individuellen Führungen bietet der Förderkreis seit dieser Saison auch Fotoexkursionen an. Der Fotograf Michael Hasse begleitet Teilnehmer auf eine Fotowanderung über den Ohlsdorfer Friedhof. Es geht auf eine abwechslungsreiche Strecke von den Polizeigräbern "Revier Blutbuche", am Rosengarten vorbei zu den Feuerwehrgräbern, zum Nordteich, dann entlang vom Stillen Weg bis zum Garten der Frauen.

Exkursion nach Paris vom 26. bis zum 29. 9. 2019

Besuch von Sacré Coeur (Foto: R. Behrens)

Unter der Leitung von Reinhard Behrens begann am 26. 9. um 6:40 Uhr die viertägige Exkursion nach Paris für 11 Teilnehmer. Dank der guten Organisation führte uns der Leiter des Freundeskreises vom Père-Lachaise (APPL), Régis Dufour Forrestier, über die vier Friedhöfe: Passy, Montmartre, Montparnasse und Père-Lachaise.

"Auf nach Bremen"

Am Samstag den 10.8.2019 fand die Ausfahrt für unsere Vereinsmitglieder nach Bremen statt. 19 Teilnehmer besuchten zuerst den Friedhof Riensberg. Der Friedhof wurde nach dem deutsch-französischen Krieg 1871 geplant und danach ausgeführt.

Friedhofsverein Wismar besucht Ohlsdorf

Besucher aus Wismar (Foto: Anja Kretschmer)

2017 erhielt die Friedhofsverwaltung in Wismar eine Nachricht, dass der Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof eine Exkursion nach Wismar plant und dem Friedhof einen Besuch abstatten wollte. Diese Nachricht leitete die Verwaltung, mit Frau Schaller-Uhl an der Spitze, sogleich dem Verein zur Förderung der Friedhofskultur in Wismar e.V. weiter, in dem sie selbst Mitglied ist. Zusammen wurden dann am 2. September 2017 die Gäste aus Ohlsdorf begrüßt und der Friedhof besichtigt. Aus dieser lockeren Verbindung ergab sich dann die Einladung zu einem Gegenbesuch, der nun am 24. August dieses Jahres stattfand.

Alternative Bestattungskultur

Titelseite Nr. 146

Das Thema einer "alternativen" Bestattungskultur ist schon seit einiger Zeit aktuell. Dazu sind diverse Bücher erschienen. Dabei ist unklar geblieben, was der Begriff einer alternativen Bestattungskultur konkret bedeutet. Die Redaktion hat nun Marlene Lippok, Kulturwissenschaftlerin an der Universität Augsburg, gebeten, aus fachlicher Sicht zu diesem Thema Beiträge für die "Zeitschrift für Trauerkultur" zu verfassen.

Alternative BestatterInnenkultur - eine Forschungsperspektive

Beispiel aus der Bildergalerie der Internetseite https://www.puetz-roth.de (Screenshot)

Alternative Bestattungsarten wie Seebestattungen, Naturbestattungen oder Diamantbestattungen sind inzwischen weitläufig bekannt, oft diskutiert und das, was meist mit alternativer Bestattungskultur assoziiert wird: Die vielbeschworene Pluralisierung der Bestattungskultur eben, die als Symptom des Wandels der Bestattungskultur dem Individualisierungstrend der Gesellschaft gerecht zu werden scheint. Aber nicht nur die Bestattungskultur pluralisiert sich, sondern auch die BestatterInnenkultur.