OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Titelthema der "Ohlsdorf - Zeitschrift für Trauerkultur"

Artikel aus der Rubrik "Titelthema":

Die Nutzungsgeschichte des alten Krematoriums nach 1933

Mit der Einweihung des neuen, durch Baudirektor Fritz Schumacher errichteten Krematoriums im Januar 1933 wurde der veraltete Bau an der Alsterdorfer Straße geschlossen. Aber noch bis 1949 fanden dort Trauerfeiern und Urnenbeisetzungen statt.

Im Jahre 1954 wurde per Gesetz die Schließung und Aufhebung des Urnenfriedhofs bis Ende 1979 verfügt, die 1962 sogar mit einer Abbruchgenehmigung des Krematoriums durch die Baubehörde untermauert wurde. Doch andere Behörden, wie das Garten- und Friedhofsamt, setzten sich ab 1975 für den Schutz des Ensembles ein.

Oktober 2017 - Titelthema: "
125 Jahre Feuerbestattung
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Die Cholera in Hamburg 1892

Titelseite 138

Die letzte Cholera-Epidemie Deutschlands ereignete sich im August 1892 in Hamburg, also vor 125 Jahren. Sie wurde begünstigt durch katastrophale hygienische Zustände, wie beim aus der Elbe gewonnenen Trinkwasser. Die Epidemie traf vor allem die Wohnquartiere der Armen in den Gängevierteln der Kirchspiele St. Michaelis und St. Jacobi.

August 2017 - Titelthema: "
Die Cholera in Hamburg 1892
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Die Cholera in Hamburg 1892

Denkmal

Die letzte große Katastrophe, die Hamburg im 19. Jahrhundert traf, war die Cholera-Epidemie von 1892. An diese Zeit erinnert auf dem Ohlsdorfer Friedhof seit 1992 der wohl selten wahrgenommene Gedenkstein an der Cordesallee, einige Meter östlich der Kreuzung mit der Ringstraße (Lage N18). Die Inschrift lautet: "Die Cholera forderte 1892 mehr als 8500 Opfer. Die meisten wurden hier begraben. Verantwortung für die Umwelt und ihre Lebensquellen sei uns ihre Mahnung. Patriotische Gesellschaft von 1765 im September 1992."

August 2017 - Titelthema: "
Die Cholera in Hamburg 1892
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140 Jahre Ohlsdorfer Friedhof

Broschüre

Am 1. Juli 1877 wurden die ersten Grabfelder des neuen Zentralfriedhofes der Freien und Hansestadt Hamburg in Ohlsdorf eingeweiht. Als dann vor 40 Jahren der 100. "Friedhofsgeburtstag" erstmals Anlass zum Feiern bot, organisierten die beiden Gartenarchitekten Helmut Schoenfeld und Michael Goecke eine Jubiläumsausstellung und gaben eine Broschüre mit dem Titel "Hauptfriedhof Ohlsdorf im Wandel der Zeit" heraus.

Mai 2017 - Titelthema: "
Jubiläen
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Wilhelm Cordes

Cordesdenkmal

Die Bedeutung von Wilhelm Cordes für den Ohlsdorfer Friedhof kann man kaum hoch genug eingeschätzt werden: Auf seinen Ideen beruht die gesamte Planung des älteren Friedhofsteiles. Stück für Stück wuchs der ältere Teil der Anlage unter seiner Leitung zu seiner heutigen Größe heran.

Mai 2017 - Titelthema: "
Jubiläen
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Otto Armand Linne

Linneportraet

Als "Anwalt des sozialen Grüns" wurde Otto Linne weit über Hamburg hinaus bekannt. Dorthin war er 1914 als erster Gartendirektor der Stadt gekommen. Nach dem Tod von Wilhelm Cordes übernahm er auch den Posten des Friedhofsdirektors. Der Sohn eines Kaufmanns war in Bremen zur Schule gegangen und hatte danach eine Ausbildung an den Königlichen Gärten in Dresden sowie der Königlichen Gärtner-Lehranstalt Wildpark bei Potsdam gemacht.

Mai 2017 - Titelthema: "
Jubiläen
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140 Jahre Ohlsdorfer "Prominenz"

Gedenkstein

Seit der Eröffnung am 1. Juli 1877 sind über 1,4 Millionen Menschen auf dem Ohlsdorfer Friedhof bestattet worden. Am Anfang war Ohlsdorf ein Begräbnisplatz für die "kleinen Leute". Es dauerte einige Jahre, bis auch Wohlhabende die Anlage für sich entdeckten, teils freiwillig, teils gezwungenermaßen wegen der Schließung der alten Friedhöfe.

Mai 2017 - Titelthema: "
Jubiläen
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Über Reformation und Friedhofsverlegungen

Nürnberg

In der Reformationszeit wurde das Ende der traditionellen Kirchhofsbestattung in Deutschland eingeläutet. Die Verlegungen der Friedhöfe vor die Tore der Städte waren Ausdruck einer frühmodernen hygienischen Rationalität. Von der Reformation unterstützt und beschleunigt, verwandelten sie das Erscheinungsbild der Städte gegen die konkurrierende Macht des altgläubigen Klerus und der alteingesessenen Oberschichten.

Februar 2017 - Titelthema: "
Luther - Reformation und Friedhof
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"Was von ungetauffter Christen-Kinder Seligkeit zu halten seye" – Kindergräber der Reformationszeit

Amönau

2007 sind die Theologen im Vatikan zu der Auffassung gelangt, dass Totgeborene, die ungetauft sterben, direkt ins Paradies kommen. Damit hat die katholische Kirche knapp fünfhundert Jahre nach Luthers Thesenanschlag die Vorstellung des "Limbus puerorum" oder "Limbus infantium", eine Art Vorhölle speziell für ungetaufte Kinder, als eine "unzulässig eingeschränkte Sicht der Erlösung" befunden, eine Sicht, die Jahrhunderte lang den Umgang mit Totgeborenen bestimmte.

Februar 2017 - Titelthema: "
Luther - Reformation und Friedhof
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