OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Titelthema der "Ohlsdorf - Zeitschrift für Trauerkultur"

Artikel aus der Rubrik "Titelthema":

Der Musterfriedhof und das Grabfeld mit mustergültigen Grabmälern – gestern und heute

Musterfriedhof 1

Bald nachdem Otto Linne seine eigenen Pläne für die Gestaltung des Erweiterungsgebietes in Ohlsdorf vorgelegt hatte, wurde angeregt auch hier einen Musterfriedhof anzulegen, um der Bevölkerung die neuen Grabmalideen nahe zu bringen. Seitdem auf dem Münchener Waldfriedhof 1907 erstmals Vorschriften für die Gestaltung der Grabmale erlassen worden waren, gab es in Fachkreisen eine lebhafte Diskussion um solche Musteranlagen. Gerade wenn Friedhöfe neu angelegt wurden, folgte man den Vorstellungen der Reformer, die nicht nur die Gestaltung der Anlage, sondern auch die Grabmalkunst erneuern wollten.

Mai 2018 - Titelthema: "
Reformfriedhöfe
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Tier und Tod

Cimitière des chiens

Tierfriedhöfe sind keine gänzlich neue kulturelle Erscheinung. Sie sind bereits aus prähistorischer Zeit überliefert. Zahlreiche archäologische Funde lassen darauf schließen, dass es sich bei vielen der dort bestatteten Tiere um sogenannte Opfertiere handelte. Dies trifft beispielsweise auf die Katzen-Nekropolen im Alten Ägypten zu.

Februar 2018 - Titelthema: "
Wo der Hund begraben liegt - Tierfriedhöfe
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Es hat uns das Herz zerrissen

Hundegrab

Tierbestattungen sind in der Menschheitsgeschichte nichts Neues. Ihnen lagen oft kultische Motive zugrunde. Die moderne Tierbestattung ist dagegen dem Bedürfnis nach einem würdevollen Umgang mit dem toten – dem eigenen – Tier entsprungen. Außerdem verleiht sie der Trauer über den Verlust des Tiers Ausdruck.

Februar 2018 - Titelthema: "
Wo der Hund begraben liegt - Tierfriedhöfe
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Der Tierfriedhof am Wiener Zentralfriedhof

Tierfriedhof Wien

Fährt man in Wien stadtauswärts kann man die saloppe Beschreibung von Alfred Polgar: "Die Simmeringer Hauptstraße ist die traurigste Straße Wiens", gut nachvollziehen. In der Tat, denn sie beginnt mit dem ehemaligen großen Zentralviehmarkt samt Tierschlachthallen in St. Marx und stillgelegten Bahnschienen, ab dem letzten Drittel befinden sich vermehrt Gärtnereien, Kranz- und Blumenstände, Bestattungsunternehmen sowie Steinmetzbetriebe und sie endet – mit dem Friedhof.

Februar 2018 - Titelthema: "
Wo der Hund begraben liegt - Tierfriedhöfe
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Tierverehrung und -kult in der Antike

Affe vor Skelett

Im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe läuft (noch bis zum 4. März 2018) die empfehlenswerte Ausstellung "Tiere – Respekt, Harmonie, Unterwerfung", wo auch das lustige Bild (um 1900) "Affe vor Skelett" von Gabriel von Max (1840–1915) zu entdecken ist. Der Teil "Verehrung und Kult" widmet sich dem Umgang mit Tieren im alten Ägypten.

Februar 2018 - Titelthema: "
Wo der Hund begraben liegt - Tierfriedhöfe
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Doppeltes Pech

Während die "normalen" Friedhöfe mit Rückgang der Bestattungszahlen und zu viel Platz zu kämpfen haben, sind Tierbestattungen zurzeit noch ein boomender Markt.

Jetzt werden auch erste Schritte unternommen, um die Bestattung von Mensch und Tier in einem Grab zu ermöglichen. Das sagt sicher nicht jedem zu, aber bei dem heutigen Trend zu immer mehr Individualität ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch dies Normalität wird.

Februar 2018 - Titelthema: "
Wo der Hund begraben liegt - Tierfriedhöfe
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Ein Stein für Einstein

Kinder und Kaninchen

Der kleine Laurin wünschte sich schon lange ein Kaninchen. Zum achten Geburtstag im Herbst 2013 fuhr die ganze Familie endlich mit ihm zu einem Privatzüchter, um eines auszusuchen. Inzwischen hatten die Eltern jedoch erfahren, dass so ein Tier besser mit einem Gesellen leben sollte: Also durfte sich auch der Zwillingsbruder Clemens sein Kaninchen auswählen. Und da es außerdem noch den neunjährigen Bruder Jonathan gab, kam schließlich die Familie mit drei Kaninchen zurück nach Hause!

Februar 2018 - Titelthema: "
Wo der Hund begraben liegt - Tierfriedhöfe
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Über die Anfänge der Feuerbestattung und die ersten Krematorien in Deutschland

Trotz diverser Experimente gab es um 1870 noch keine akzeptable technische Methode der Leichenverbrennung.

Oktober 2017 - Titelthema: "
125 Jahre Feuerbestattung
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125 Jahre Feuerbestattung in Hamburg: Das erste Hamburger Krematorium von 1892

Schon 1872 hatte in Hamburg der städtische Medizinalinspektor in einem Bericht über den Zusammenhang von Bestattungswesen und öffentlicher Gesundheitspflege die Leichenverbrennung zumindest theoretisch in Erwägung gezogen.

Oktober 2017 - Titelthema: "
125 Jahre Feuerbestattung
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Das Feuerbestattungsregister – eine interessante Lektüre?

Urne

Das Feuerbestattungsregister des Krematoriums – das klingt nach Bürokratie und deutscher Gründlichkeit, also eher eine trockene Angelegenheit. Es ist aber auf Grund seiner Vollständigkeit eine recht ergiebige Quelle, denn vom Tag der Inbetriebnahme an wurde jede Einäscherung hier verzeichnet. Es lässt sich manches über die Entwicklung der Feuerbestattung daraus ablesen, und man stößt auch auf Hinweise zu einzelnen Persönlichkeiten.

Oktober 2017 - Titelthema: "
125 Jahre Feuerbestattung
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