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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Titelthema

Artikel aus der Rubrik "Titelthema":

Denkmalerhaltung im 19. Jahrhundert: Die Friedhofsmauer in Fischerhude

Wer heute das Künstlerdorf Fischerhude in der Nähe von Bremen besucht, kommt meistens, um das zum Museum umgebaute Wohnhaus des Malers Otto Modersohn zu besichtigen, der nachdem seine Frau, die Malerin Paula Modersohn-Becker im Kindbett gestorben war, 1908 nach Fischerhude übersiedelte, wo er ein Jahr später eine neue Ehe mit Louise Breling einging.

Grabsteine im Museum

Während zum Beispiel in Ohlsdorf, Nienstedten und Kirchwerder historische Grabsteine in Grabmal-Freilichtmuseen oder sogenannten Museumsbereichen unter freiem Himmel museal zusammengestellt wurden, haben es einige alte und historisch besonders wertvolle Grabsteine sogar bis in Hamburgs staatliche Museen geschafft.

Museumsbereiche in Nienstedten

Die Elbchaussee zwischen Hamburg-Altona und Blankenese war für den Dichter Detlev von Liliencron (1844–1909) die "schönste Straße der Welt":

Ohlsdorf und seine Dichter

"In Ohlsdorf, da schwatzen die Toten, die unsterblichen Toten vom unsterblichen Leben..." Mit diesem Satz hat sich der früh verstorbene Hamburger Dichter Wolfgang Borchert (1921–1947) vor allem um den Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg selbst unsterblich verdient gemacht.

Die Dichterecke auf dem Ohlsdorfer Friedhof

"Nicht weit von den Schienensträngen der Stadtbahn, in der nordwestlichsten Ecke des Friedhofs, dort, wo die Talstraße sich in einen kleinen, schmalen Pfad verliert, gibt es ein Fleckchen Erde, das in seiner Schönheit und Unberührtheit jeden Besucher besonders fesselt."

Gedichte der Anderen

Die Anderen? Nicht jeder, der dichten kann, wird gleich ein Dichter. Doch Dichten ist eine Beschäftigung, der man sich sehr gut in seinen Mußestunden widmen kann und dabei, entsprechendes Talent vorausgesetzt, auch recht interessante Ergebnisse erzielen kann, wie einige Ohlsdorfer Prominente eindrucksvoll beweisen.

Schriftstellerinnen in Ohlsdorf

Auf dem Ohlsdorfer Friedhof sind auch die Gräber einiger Frauen bekannt, die als Schriftstellerinnen Texte und Gedichte veršffentlicht haben. Ihre Namen sollen hier ein wenig dem Vergessen entrissen werden.