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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Kultur & Geschichte

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Tod und Sturmflut in der Kunst

Sturmflut 1717

Überschwemmungskatastrophen und sukzessive Eindeichung des Meeres prägten über Jahrhunderte die Wahrnehmung von der Nordsee. Aufgrund von Sturmfluten, die unzählige Tote und Landverlust forderten, und damit einhergehender Seuchengefahr wurde der Nordsee mit Angst und Furcht begegnet. Dies wird in der Kunst reflektiert.

Friedhof der Namenlosen: Zwei Schauplätze des maritimen Todes in Cuxhaven

Memorial

An der Nordseeküste und auf den Inseln gibt es eine Reihe von so genannten Namenlosen-Friedhöfen. Zu den bekanntesten zählen die Begräbnisstätten von Westerland auf Sylt, Nebel auf Amrum sowie jene auf den Inseln Spiekeroog, Neuwerk und Pellworm. Fast unbekannt sind hingegen zwei kleine Anlagen in Cuxhaven.

Marmor – edel und empfindlich. Erfahrungen einer Restauratorin

Christus

Die Materialvielfalt erhaltenswerter Objekte – ob Kunstwerke, Denkmale oder Kulturgut – ist so groß, dass sich Restauratoren bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt ihrer Ausbildung auf ein Fachgebiet spezialisieren. Eine dieser Fachrichtungen nennt sich umgangssprachlich "Steinrestaurierung".

Seit 140 Jahren: Ehrengrabstätte für Günther Ludwig Stuhlmann auf dem Diebsteich-Friedhof in Hamburg-Altona

Brunnen

Kennen Sie den evangelisch-lutherischen Diebsteich-Friedhof? Ein Besuch dieses ältesten der sechs wie an einer Perlenkette im Altonaer Norden, in der Bahrenfelder Feldmark, aufgereihten Friedhöfe lohnt allemal, nicht nur wegen seiner schönen Gestaltung als Landschaftspark, sondern auch wegen der vielen alten Grabstätten, die er beherbergt und die Altonaer Stadtgeschichte erzählen.

Die Gräber der Familie Munch

Auf dem alten Friedhof des Osloer Stadteils Nordstrand steht ein schlichter Granitstein, mit dem es eine besondere Bewandtnis hat. Darunter liegen, so verrät die Inschrift, die Tante und die Schwestern des Malers Edvard Munch.

Historische Grabsteine auf dem Friedhof in Nebel auf Amrum

Amrum

Ja, es geht in großen Schritten voran. Bis zum Ende des Jahres 2011 wurden 53 Steine vollständig restauriert und in den vergangenen Wochen weitere gereinigt. Vieles ist wieder lesbar. Ganz besondere Beachtung sollte man den Giebeln der historischen Steine schenken.

Baumdarstellung und -symbolik auf dem Jüdischen Friedhof von Lodz (Polen)

Akawie

Kunstvoll schmückt eine Palme das Grabmal der 1910 mit 22 Jahren verstorbenen Ruta Akawie; dort umrahmen je drei Trauernde den breitgefächerten Baum. Mit einer subtilen Metapher gibt die Skulptur den Eindruck eines großen, weinenden Gesichtes, wobei die Köpfe der Menschen die Augen, ihre Kleider die Tränen, die Palmblätter die Augenbraunen, der Stamm die Nase und die halbrunde Tafel darunter traurige Lippen darstellen könnten.

Grabstätten finnischer Jäger auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Über mein Heimatland Finnland wird häufig in deutschen Medien im Zusammenhang mit der unberührten Natur, dem guten Abschneiden in den PISA-Studien oder den Kultfilmen von Aki Kaurismäki berichtet. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass während des Ersten Weltkrieges bis zu 2000 meist junge finnische Männer nach Deutschland kamen. Sie erhielten im Lockstedter Lager, dem heutigen Hohenlockstedt nahe Itzehoe, die vom deutschen Kaiserreich erbetene militärische Ausbildung.

Tod an der Elbe: Über Friedhöfe und Grabmäler im Wendland

Fährmeister Gaedke

Im Vergleich zu städtischen Friedhöfen sind die Begräbnisplätze und Grabmäler ländlicher Regionen bislang in der Forschung vernachlässigt worden. Nur wenige Untersuchungen behandeln größere historische Territorien oder Kulturlandschaften – und wenn, dann handelt es sich zumeist um kaum mehr als bloße Inventare.