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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Kultur & Geschichte

Verbundene Artikel:


Gerhard Gregor, der Mann an der Funkorgel

Gerhard Gregor

Wenn man Helmut Schoenfelds wunderbaren, inzwischen leider vergriffenen, Ohlsdorf-Führer aus dem Jahre 2000 liest, gelangt man nach Beschreibungen der Historie, der Örtlichkeiten und der Kunst- und Darstellungswerke zu der Liste der Gräber von "bekannten Persönlichkeiten".

Sepulkrales aus Hinterpommern

Pommern-Sarg

Ihrer inzwischen 23jährigen Tochter, die dort ihre Kindheit und Jugend verbracht hatte, schenkte eine Mutter Erinnerungen aus "Lauenburg in Pommerland" (heute Lbork in Polen), wo ihr Mann ab 1917 jahrelang Landrat war.

Krankheit und Tod auf der Insel Sylt

Grundsätzlich war die medizinische Versorgung der Insel Sylt lange Zeit nicht dauerhaft das Jahr über durch kundige Ärzte gesichert, da diese beispielsweise während der Herbststürme kaum auf die Insel kamen. Chirurgen und Barbiere, welche für die Insel Sylt erwähnt werden, fuhren meist mit zur See und waren nur zwischenzeitlich für die Inselbevölkerung konsultierbar.

Friedhöfe und Trauerkultur auf Guadeloupe - Ein Reisebericht

Deshaies

An der Westgrenze des Atlantiks, südlich vom Wendekreis des Krebses, liegt zwischen Florida und Venezuela die lange Inselkette der Antillen: Im Nordwesten die Großen Antillen wie Kuba oder Haiti, im Südosten die Kleinen Antillen, unter ihnen die Doppelinsel Guadeloupe; aus der Luft betrachtet, wirkt sie grob wie ein Schmetterling mit ihren beiden verbundenen Teilen Basse-Terre im Westen, Grande-Terre im Osten.

Ein Löwe auf Ohlsdorf – Die Grabstätte Dalmann und Herrmann

Dalmann-Grab

Persönliche Anmerkungen zu einer besonderen Patenschaft. Am 28. März 2012 starb meine Lebensgefährtin Ute Margot Herrmann, mit der ich 32 Jahre glücklich war und die mir einen wunderbaren Sohn schenkte, im Alter von 58 Jahren. Das letzte Vierteljahr war ein in umfassender geistiger Wachheit beschrittener Weg zum sicheren Tod.

Anonyme Bestattungen - Zur Geschichte und Gegenwart

Hemmendorf

Unter anonymer Bestattung versteht man die vom Verstorbenen oder dessen Angehörigen verfügte Beisetzung in einer gemeinschaftlichen Anlage ohne individuelles Grabzeichen und ohne Möglichkeit zur individuellen Grabpflege. Ihr geht zumeist – aber nicht zwingend – die Einäscherung im Krematorium voraus.

Clara Benthien: Muse und Mutter zwischen Moritat und Widerstand.

Der Verein Garten der Frauen e. V. lädt herzlich ein zu einem Besuch der Ausstellung im historischen Wasserturm, dem Dokumentationszentrum des Vereins. Es ist geöffnet im Sommerhalbjahr 2014 sonntags von 14 bis 17 Uhr. In diesem Jahr widmet sich der Verein der Kneipenbesitzerin und Moritatensängerin Clara Benthin (1887–1962), die gegenüber dem historischen Wasserturm ihre letzte Ruhestätte gefunden hat.

Die Darstellung der Nacht in der Grabmalkunst von Karl Friedrich Schinkel (1781 – 1841)

Schinkel

In der Zeit um 1800 vollzog sich ein Wandel in der Bestattungstradition und in der Einstellung zum Tod. Durch den, von den Gedanken der Aufklärung und den geänderten Hygienevorstellungen geförderten Prozess der Abkehr von den Beisetzungen im Inneren der Kirche, der einen Bruch mit der christlichen Tradition bedeutete, wurde die Vorrausetzung für freistehende Grabmonumente auf neu angelegten außerstädtischen Friedhöfen geschaffen.