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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Kultur & Geschichte

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Gräber des Ersten und Zweiten Weltkrieges auf dem Friedhof Hamburg-Ohlsdorf: Einblicke in die Arbeit einer Initiative

Kriegsgräber

Wer eine der auf dem Friedhof Ohlsdorf verkehrenden Buslinien an den Haltestellen Krieger-Ehrenallee oder Kapelle 9 verlässt, stößt in unmittelbarer Nähe auf große Felder mit Gräbern aus den beiden Weltkriegen. Lange Jahre fristete die Anlage ein nahezu unbeachtetes Dasein. Lediglich an offiziellen Gedenktagen, wie etwa dem Volkstrauertag, geriet sie in den Fokus einer begrenzten Öffentlichkeit.

Eine Liebe in Hamburg: Über die Grabsteine von Juliane Louise Prinzessin von Ostfriesland und Harbert Dirk Harberts auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Harberts

Auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg findet sich ein Grabstein-Ensemble, das zwei Ostfriesen verbindet – obschon sie sich nie begegnet sind. Erinnert wird an Juliane Louise Prinzessin von Ostfriesland und an den Emder Dichter Harbert Dirks Harberts, die beide über viele Jahre in Hamburg lebten. Die Prinzessin fand dort ihr Glück, der Dichter wählte den Freitod.

Tod auf Ibiza – spanischer Totenkult der besonderen Art

Friedhofseingang

Wenn sie an Ibiza denken, so schwärmen viele von wunderschönen, feindsandigen Stränden und kleinen Buchten oder auch von legendären Partys. Ibiza zeichnet aber noch viel mehr aus. Dort gibt es den spanischen Totenkult der besonderen Art – ein etwas anderer Friedhof, den man so in Mitteleuropa wohl nicht findet.

Von der Todesanzeige bis Facebook: Trauerkultur und Medien gestern und heute

Die Trauer- und Erinnerungskultur befindet sich derzeit in einem grundlegenden Umbruch. Klassische Schauplätze, wie der Friedhof, verlieren zunehmend an Bedeutung.

Umgekehrt spielt der öffentliche Raum eine immer wichtigere Rolle. Dies gilt einerseits für den realen, andererseits für den digitalen Raum. Historisch kannte die Trauerkultur unterschiedliche Medien – von der Traueranzeige in der Tageszeitung über inszenierte Begräbnisse in Film und Fernsehen bis zu Facebook. Diese Medien haben sich maßgeblich auf Praktiken und Kommunikation von Trauer ausgewirkt.

Das Anne-Frank-Grab in Bergen-Belsen

Anne Frank

Mit diesem Bericht möchte ich als Mittelachtzigjähriger ein Jugendtrauma abbauen, das ich im März 1945 im vierzehnten Lebensjahr hatte. Nach der Flucht aus Ostpreußen lebte ich in Barsinghausen westlich von Hannover. Zusammen mit meinem Bruder Dieter sah ich zufällig, wie sich entlang der nahen Landstraße ein längerer Elendszug von ausgemergelten, hinfälligen Menschen in Häftlingskleidung dahinschleppte, bewacht von SS-Soldaten.

Kulturpreisträger Wolfgang Sieg ist tot

Am 11. September 2015 verstarb in Elmshorn der Kolumnist und Oberstudienrat Wolfgang Sieg. Bekannt geworden ist er der älteren Generation u. a. durch die Veröffentlichung satirisch-grotesker Kurzprosa in hochdeutsch, plattdeutsch und "missingsch".

De gröötst Parkfriedhof vun de Welt: Ohlsdorf und die plattdeutsche Sprache

Mit den Bürgervereen hebbt wi, 25 Lüüd, en scheune Tour mit Fohrrad mookt. Los gung dat an den Krohnstiegtunnel un dann no Ohlsdörp. Op´n Karkhoff hett uns Goornermeester i. R. Blümke denn de veelen scheunen Ecken wiest un veel vertellt.

Worüm weer Cordes so wichtig för den Karkhoff? Wat hett dat mit den Sand-steen op sik? Wo hett de letzte Obdachlose pennt? Bi G. Gründgens un Ida Ehre güng dat wieder to den Goorn vun de Froonslüüd (Bi den Woterturm links rin). Hier is allens wunnerscheun. Un dor liggt se nu bi’einanner:

Das Grab von Reuben Giles

Giles-Grab

Sieben Jahre alt war Suzanne Kay, als ihr Vater starb. Er starb am Samstag, dem 26. Juni 1954, bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe von Kyritz 80 km nordwestlich von Berlin über dem Gebiet der damaligen DDR. Sein Name war Reuben Henry James Giles.

Die fröhlichen Toten von Mexiko

Schädel

Der "Día de los Muertos" oder Tag der Toten wird in den letzten Jahren zunehmend bekannter, auch wenn (oder weil?) die fröhliche Art der Mexikaner, mit dem Tod umzugehen, für Westeuropäer etwas befremdend bleibt.