OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Titelthema

Grabbeigaben auf dem Friedhof Ohlsdorf über die Jahrtausende

Historisch betrachtet blickt Hamburg-Ohlsdorf, der größte Parkfriedhof der Welt, bei Grabbeigaben auf eine Tradition, die bis in die mittlere Bronzezeit zurückreicht. Aus diesen Jahren, ca. 1600–1300 vor Christus, stammen die ältesten Grabbeigaben, die auf dem Gelände gefunden wurden.

Wissenschaftler bargen sie 1870 aus einem Hügelgrab (Planquadrat T/U 16).1 Eines der Gräber enthielt neben verschiedenen wertvollen Beigaben ein Bronzeschwert, das heute neben den anderen Beigaben in der Dauerausstellung des Helmsmuseums in Hamburg-Harburg ausgestellt ist.

Februar 2014 - Titelthema: "
Grabbeigaben
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Schmuck und Beigaben am Grab - Liebesbeweise und Zwiegespräche zwischen hier und dort

Grabbeigaben

Auf dem Ohlsdorfer Parkfriedhof kann jeder Besucher leicht erkennen, ob eine Grabstätte regelmäßig besucht und gepflegt, auch verschönert oder personalisiert wird. Die Vielfältigkeit der Mitbringsel und Verzierungen, die Art der Auswahl, Einordnung oder Aufhängung sagt eine Menge über Trauerverarbeitung.

Februar 2014 - Titelthema: "
Grabbeigaben
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Grabbeigaben in Kolumbarien

Eiffelturm

Auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg gibt es inzwischen drei verschiedene Kolumbarien. Sie befinden sich in der Kapelle 8, bei der Kapelle 11 und im Hamburger Bestattungsforum Ohlsdorf.

Februar 2014 - Titelthema: "
Grabbeigaben
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Kurioses zum Thema

Burmeister

Das Grabmal der Familie Wilh. Burmeister, 1933 von Oskar Ulmer geschaffen, liegt direkt an der Cordesallee und ist von der Straße aus gut zu sehen. Vor einer breiten Grabwand aus Granit befindet sich auf einem niedrigen Sockel die Bronzeskulptur einer knienden Trauernden mit geneigtem Kopf, die Hände im Schoß zusammengelegt.

Februar 2014 - Titelthema: "
Grabbeigaben
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Trauern und leben – im Garten der Erinnerung

Grab

"Ach schrittest du durch den Garten
noch einmal im raschen Gang –
wie gern wollt ich warten,
warten stundenlang!"

Ob seine Trauer einer verlorenen Liebe oder einem Verstorbenen galt, verrät das Zitat des Dichters Theodor Fontane nicht. Vielleicht ist es auch nicht wichtig. Denn der tiefe Schmerz, die Angst, die Wut oder die Verzweiflung, die Trauernde spüren, unterliegt keinen Maßstäben oder Regeln.

November 2013 - Titelthema: "
Grabmale - restaurieren und präsentieren
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Die Grabanlage Ludwig Clewe auf dem Alten Friedhof Schwerin wurde saniert

Grabanlage Clewe

Der Alte Friedhof der Landeshauptstadt Schwerin beging in diesem Jahr sein 150. Jubiläum. Georg Adolph Demmler und Theodor Klett sind die Schöpfer dieses ältesten Landschaftsfriedhofs Norddeutschlands. Zu Recht wurde das Jubiläum in diesem Sommer von der Stadt Schwerin mit einer Vielzahl von Veranstaltungen gefeiert, denn diese Anlage ist einzigartig in ihrer Gestaltung.

November 2013 - Titelthema: "
Grabmale - restaurieren und präsentieren
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Historische Grabsteine auf dem alten Friedhof der St. Clemens-Kirche in Nebel auf Amrum

Das Besondere an den über 150 Steinen und Stelen aus der Seefahrerzeit Amrums sind die in Stein gemeißelten Lebensläufe ("sprechende Steine").

November 2013 - Titelthema: "
Grabmale - restaurieren und präsentieren
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Wenn Steine sprechen… Zur Präsentation der historischen Grabsteine auf dem Friedhof der St. Clemens-Kirche in Nebel auf Amrum

Amrum

Die im 13. Jahrhundert erbaute Kirche St. Clemens in Nebel auf Amrum ist von einem alten Friedhof umschlossen. Friesenwälle aus Feldsteinen fassen das Areal ein – mit Ausnahme der Nordseite, wo bis Ende 2012 ein mit Gehölzen bewachsener Erdwall die Abgrenzung zur angrenzenden Grünanlage ("Haus des Gastes") darstellte. Auf dem Friedhof werden über 150 Grabsteine und Stelen aus alter Zeit aufbewahrt.

November 2013 - Titelthema: "
Grabmale - restaurieren und präsentieren
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Zur Instandsetzung des Gruftgebäudes von Haselberg auf dem Alten Friedhof in Greifswald

Grabgruft von Haselberg

Der Alte Friedhof an der Wolgaster Straße in Greifswald wurde 1818 nach Entwurf von Johann Gottfried Quistorp (1755 –1835), dem Zeichenlehrer von Caspar David Friedrich (1774 –1840), als Vier-Felder-Anlage eingeweiht.

November 2013 - Titelthema: "
Grabmale - restaurieren und präsentieren
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Bestatten, Bewahren, Besuchen – Beispiele zum sachgerechten Umgang mit Gruftinventaren

Dornum

Viele Denkmalämter und Kirchengemeinden stehen meist vor einem unerwarteten Problem, wenn eine Gruftanlage, oft aufgrund baukonservatorischer Gründe, geöffnet wird. Durch schlechte klimatische Bedingungen, aber häufiger noch durch anthropogene Eingriffe wie Vermauern von Belüftungsöffnungen, Plünderungen und Vandalismus, ist nicht nur die Bausubstanz in einem schlechten Zustand.

August 2013 - Titelthema: "
Gruftbestattungen
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