OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Titelthema

Es hat uns das Herz zerrissen

Hundegrab

Tierbestattungen sind in der Menschheitsgeschichte nichts Neues. Ihnen lagen oft kultische Motive zugrunde. Die moderne Tierbestattung ist dagegen dem Bedürfnis nach einem würdevollen Umgang mit dem toten – dem eigenen – Tier entsprungen. Außerdem verleiht sie der Trauer über den Verlust des Tiers Ausdruck.

Februar 2018 - Titelthema: "
Wo der Hund begraben liegt - Tierfriedhöfe
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Der Tierfriedhof am Wiener Zentralfriedhof

Tierfriedhof Wien

Fährt man in Wien stadtauswärts kann man die saloppe Beschreibung von Alfred Polgar: "Die Simmeringer Hauptstraße ist die traurigste Straße Wiens", gut nachvollziehen. In der Tat, denn sie beginnt mit dem ehemaligen großen Zentralviehmarkt samt Tierschlachthallen in St. Marx und stillgelegten Bahnschienen, ab dem letzten Drittel befinden sich vermehrt Gärtnereien, Kranz- und Blumenstände, Bestattungsunternehmen sowie Steinmetzbetriebe und sie endet – mit dem Friedhof.

Februar 2018 - Titelthema: "
Wo der Hund begraben liegt - Tierfriedhöfe
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Tierverehrung und -kult in der Antike

Affe vor Skelett

Im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe läuft (noch bis zum 4. März 2018) die empfehlenswerte Ausstellung "Tiere – Respekt, Harmonie, Unterwerfung", wo auch das lustige Bild (um 1900) "Affe vor Skelett" von Gabriel von Max (1840–1915) zu entdecken ist. Der Teil "Verehrung und Kult" widmet sich dem Umgang mit Tieren im alten Ägypten.

Februar 2018 - Titelthema: "
Wo der Hund begraben liegt - Tierfriedhöfe
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Doppeltes Pech

Während die "normalen" Friedhöfe mit Rückgang der Bestattungszahlen und zu viel Platz zu kämpfen haben, sind Tierbestattungen zurzeit noch ein boomender Markt.

Jetzt werden auch erste Schritte unternommen, um die Bestattung von Mensch und Tier in einem Grab zu ermöglichen. Das sagt sicher nicht jedem zu, aber bei dem heutigen Trend zu immer mehr Individualität ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch dies Normalität wird.

Februar 2018 - Titelthema: "
Wo der Hund begraben liegt - Tierfriedhöfe
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Ein Stein für Einstein

Kinder und Kaninchen

Der kleine Laurin wünschte sich schon lange ein Kaninchen. Zum achten Geburtstag im Herbst 2013 fuhr die ganze Familie endlich mit ihm zu einem Privatzüchter, um eines auszusuchen. Inzwischen hatten die Eltern jedoch erfahren, dass so ein Tier besser mit einem Gesellen leben sollte: Also durfte sich auch der Zwillingsbruder Clemens sein Kaninchen auswählen. Und da es außerdem noch den neunjährigen Bruder Jonathan gab, kam schließlich die Familie mit drei Kaninchen zurück nach Hause!

Februar 2018 - Titelthema: "
Wo der Hund begraben liegt - Tierfriedhöfe
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Über die Anfänge der Feuerbestattung und die ersten Krematorien in Deutschland

Trotz diverser Experimente gab es um 1870 noch keine akzeptable technische Methode der Leichenverbrennung.

Oktober 2017 - Titelthema: "
125 Jahre Feuerbestattung
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125 Jahre Feuerbestattung in Hamburg: Das erste Hamburger Krematorium von 1892

Schon 1872 hatte in Hamburg der städtische Medizinalinspektor in einem Bericht über den Zusammenhang von Bestattungswesen und öffentlicher Gesundheitspflege die Leichenverbrennung zumindest theoretisch in Erwägung gezogen.

Oktober 2017 - Titelthema: "
125 Jahre Feuerbestattung
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Das Feuerbestattungsregister – eine interessante Lektüre?

Urne

Das Feuerbestattungsregister des Krematoriums – das klingt nach Bürokratie und deutscher Gründlichkeit, also eher eine trockene Angelegenheit. Es ist aber auf Grund seiner Vollständigkeit eine recht ergiebige Quelle, denn vom Tag der Inbetriebnahme an wurde jede Einäscherung hier verzeichnet. Es lässt sich manches über die Entwicklung der Feuerbestattung daraus ablesen, und man stößt auch auf Hinweise zu einzelnen Persönlichkeiten.

Oktober 2017 - Titelthema: "
125 Jahre Feuerbestattung
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Die Nutzungsgeschichte des alten Krematoriums nach 1933

Mit der Einweihung des neuen, durch Baudirektor Fritz Schumacher errichteten Krematoriums im Januar 1933 wurde der veraltete Bau an der Alsterdorfer Straße geschlossen. Aber noch bis 1949 fanden dort Trauerfeiern und Urnenbeisetzungen statt.

Im Jahre 1954 wurde per Gesetz die Schließung und Aufhebung des Urnenfriedhofs bis Ende 1979 verfügt, die 1962 sogar mit einer Abbruchgenehmigung des Krematoriums durch die Baubehörde untermauert wurde. Doch andere Behörden, wie das Garten- und Friedhofsamt, setzten sich ab 1975 für den Schutz des Ensembles ein.

Oktober 2017 - Titelthema: "
125 Jahre Feuerbestattung
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Die Cholera in Hamburg 1892

Titelseite 138

Die letzte Cholera-Epidemie Deutschlands ereignete sich im August 1892 in Hamburg, also vor 125 Jahren. Sie wurde begünstigt durch katastrophale hygienische Zustände, wie beim aus der Elbe gewonnenen Trinkwasser. Die Epidemie traf vor allem die Wohnquartiere der Armen in den Gängevierteln der Kirchspiele St. Michaelis und St. Jacobi.

August 2017 - Titelthema: "
Die Cholera in Hamburg 1892
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