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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Nr. 147, IV, 2019

Verbundene Artikel:


Kunst in Hamburg

Titelseite Nr. 147

Wenn der Name Ohlsdorf mit dem Wort Kunst in Verbindung gebracht wird, denkt man zunächst wohl automatisch an Grabmalkunst. Doch das ist nur eine mögliche Verbindung, denn zu Ohlsdorf gehören nicht nur die schönen Grabmäler, sondern auch die vielen hier bestatteten Personen mit ihren Lebensgeschichten und -leistungen. Die wiederum sind verknüpft mit wichtigen Ereignissen der Stadtgeschichte, in diesem Fall mit dem 150. Geburtstag der Hamburger Kunsthalle und dem 100. Jahrestag der Gründung der Hamburgischen Sezession

Eine Dorfbestattung in China (Teil II)

Bewirtung der Helfer und Gäste im Hof

Freitag, 29. März 2019, 6.00 Uhr: Wir stehen auf. Irgendjemand hat am Sarg gewacht, man hat sich abgewechselt. Als ich dorthin gehe, bringt jemand eine Schale Getreidebrei, ich denke, sie sei für mich und will sagen, dass ich im Hof mit allen anderen zusammen essen werde, aber ich habe das falsch verstanden, sie ist natürlich für den Schwiegervater. Der Tote bekommt traditionell immer zuerst eine Portion.

Rolf Verleger / Nathanja Hüttenmeister (Hrsg.): HAUS DER EWIGKEIT - Der jüdische Friedhof Stockelsdorf

Solivagus Verlag Lübeck 2019, ca. 162 Seiten, ca. 40 Fotografien, ca. 10 Grafiken

Lübeck besitzt zwei jüdische Friedhöfe, von denen derjenige in Moisling als größter jüdischer Friedhof in Schleswig-Holstein gilt. Über den relativ kleinen Begräbnisplatz in Stockelsdorf ist nun ein schön gestaltetes Buch herausgekommen, an dem ein siebenköpfiges Autoren-/Künstler-/Fotografenteam gearbeitet hat, und das die verschiedenen Aspekte des Friedhofs umfassend in den Blick nimmt.