Das fuhr in die Glieder: Der Spaziergänger auf dem Ohlsdorfer Friedhof streift die mit zwei eindrucksvollen Monumenten ausgestattete Grabstelle (Z 8, 338-341) des in Hamburg 1815 geborenen und 1891 dortselbst gestorbenen Anton Rée und seiner Angehörigen – versehen mit dem Steckschild, die Ruhefrist laufe Ende 2004 aus, Angehörige mögen sich bitte melden.
Dies ist die Online-Ausgabe von "OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur". Herausgeber ist der Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V., der sich seit seiner Gründung im Jahr 1989 für die Pflege der Friedhofs- und Grabmalkultur in Hamburg einsetzt und als gemeinnützig anerkannt ist. Sie können die gedruckte Version abonnieren.
Der Friedhof soll nicht eine Stätte der Todten und der Verwesung sein.
Freundlich und lieblich soll Alles dem Besucher entgegentreten und dadurch der Ort aus der umgebenden Landschaft herausgehoben und geweiht werden.