Gegenwärtig ist die kulturhistorische Bedeutung von Friedhöfen unbestritten. In vielen Orten sind Dokumentationen erstellt und Grabmal-Museumsbereiche eingerichtet worden. Friedhofsführungen finden viel Zulauf, zahlreiche Bücher über lokale Friedhöfe und Grabmäler sind erschienen.
Der Örtlichkeit geschuldet – die Tagung findet bei der Flamarium-Saalkreis GmbH & Co. KG in Kabelsketal statt – ist der erste Themenblock, der nach Innovationen fragt, dem Erbe einer sozialistischen Friedhofskultur und den besonderen Bedingungen in den Neuen Bundesländern gewidmet.
Es ist inzwischen zu einer Institution geworden und lockt Fachleute aus der gesamten Bestatterbranche an: Das alljährlich stattfindende Symposium der FUNUS Stiftung mit aktuellen Fragen zur Bestattungskultur. In diesem Jahr hat man den Termin bewusst nicht in den November gelegt, sondern den 15. Mai gewählt.
Mit einer etwas ungewöhnlichen Fallkonstellation hatte sich das Oberverwaltungsgericht Lüneburg in seiner Entscheidung vom 9. Juli 2013 zu beschäftigen: Eine Witwe weigerte sich, ihren am 20. Januar 2013 verstorbenen und am 6. Februar 2013 eingeäscherten Ehemann zu beerdigen.
Als die Erde noch eine Scheibe war und am Horizont das dunkle Meer in unergründliche Tiefen stürzte, war für die Menschen die wilde Küste von Finistère das Ende der Welt. Die Reste eines Urgebirges zeigen sich in düsteren Steilküsten und gewaltigen, haushoch durcheinander geworfenen Granitbrocken. Mystisch, die in Jahrmillionen durch Wind und Wasser geformten Figuren und Gesichter der Felsen und Steine. Ein Spielplatz der Götter...
Das Mausoleum Kretschmer, ehemals von Schröder, das mit knapp 300 qm überbauter Grundfläche größte bürgerliche Mausoleum Nordeuropas, ist aus dem Winterschlaf erwacht. Der Eigentümer des im Jahre 1906 errichteten Kuppelbaus, der gegenüber der Kapelle 7 auf dem Ohlsdorfer Friedhof steht, hat in der Zwischenzeit einige Baumaßnahmen vornehmen lassen.
Unter dem Titel "Und plötzlich war alles ganz anders …" veranstaltete der Hospizdienst für den Landkreis Cloppenburg e.V. vom 24. bis 29. März 2014 eine Themenwoche über Leben, Sterben und Tod, über Abschied, Trauer und Hoffnung.
Seit Anfang des Jahres gibt es nun auch in Norddeutschland einen gemeinnützigen Feuerbestattungsverein, der ebenso wie der Mitteldeutsche Feuerbestattungsverein e.V. auf dem Prinzip der alten Volksfeuerbestattungsvereine basiert und sich als Solidargemeinschaft versteht.