Persien, seit 1979 offiziell "Islamische Republik Iran", liegt zwischen Kaspischem Meer im Norden, Persischem Golf und Golf von Oman im Süden. Unter Darius I. (522-486 v. Chr.) in der höchsten Blütezeit der Achämeniden dehnte sich das Großreich von Libyen, Ägypten und Griechenland bis nach Indien aus. Heute nur noch viereinhalb Mal so groß wie Deutschland grenzt der Vielvölkerstaat an sieben Staaten: Irak, Türkei, Armenien und Aserbaidschan im Westen, Turkmenistan, Afghanistan und Pakistan im Osten.
Sehenswertes Neumünster: Die Besichtigungen des Südfriedhofs mit Kapelle, Vaterunser-Weg oder faszinierend gestalteten Grabfeldern, dann des Skulpturenparks der Herbert-Gerisch-Stiftung bleiben schöne Erinnerungen an die Tagesexkursion des Förderkreises Ohlsdorfer Friedhof am 17. September 2016. Umso verlockender klang wenige Monate später das spontane Angebot unseres Mitglieds Jürgen Stieghorst aus Kiel, bei einer privaten Führung durch den Nordfriedhof teilzunehmen.
Das französische Überseedepartement La Réunion liegt im Indischen Ozean 800 km östlich von Madagaskar, 180 km westlich von Mauritius und 9.200 km von Paris entfernt. Durch die bis 3.070 Meter hohen Berge und seine kontrastreiche, außergewöhnliche Landschaft mit Regenwald im Inneren und Stränden und Korallenriffen am Rand und im Meer, die sich auf einem begrenzten Raum von 2.511 km² Größe und 700 km Umfang zusammenfinden, gehört diese tropische Vulkaninsel seit 2010 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Als eine der ältesten Städte in Deutschland, die weitgehend von den Bomben verschont blieb, wurde Regensburg 2006 UNESCO-Weltkulturerbe; auch hier wirkte die Reformation maßgeblich. So findet man heute noch eine Martin-Luther-Kirche (die Neupfarrkirche), eine D.-Martin-Luther-Straße und ein Lutherhaus in dieser Stadt und damit im katholischen Bayern.
Sieben lange Jahre wartete die Liberale Jüdische Gemeinde Hamburg darauf – am 6.10.2016 wurde in Ohlsdorf ein eigener reformjüdischer Friedhof offiziell eröffnet. Dieser liegt zwar direkt an der Grenze des alten orthodoxen Jüdischen Friedhofs an der Ilandstraße, jedoch schon im Bereich der Kapelle 4 (Planquadrat A 14 und B 14). Das 747 m² große neue Grabfeld hat Platz für 100 Särge, kann später etwas erweitert werden.
Beim fünfzigsten Jubiläumsfest war das Wetter herrlich; so fanden die Begrüßungen durch den neuen Geschäftsführer Hamburger Friedhöfe –AöR– Carsten Helberg und den Staatsrat Michael Pollmann (Behörde für Umwelt und Energie) spontan draußen vor den Feierhallen statt. Letzterer betonte in seiner Rede die besondere Stellung von Öjendorf als offener Friedhof für viele Religionen. Das Programm wurde entsprechend im Zeichen dieser überkonfessionellen Tradition gestaltet.
Genua, das als alte Seefahrerrepublik im Mittelalter Weltpolitik betrieb und heute der größte Handels- und Passagierhafen Italiens ist, ist eine großartige Entdeckung. Hier wuchs Christoph Kolumbus auf, hier wurden Genuesen im 16. Jh. Bankiers der spanischen Majestäten – und somit der Eroberung und Ausbeutung Amerikas.
Die Region der "Cinque Terre" liegt am Mittelmeer an der "Riviera di Levante", östlich von Genua, und dieses Wanderparadies zwischen Himmel und Meer bildet eine Traumlandschaft. Mit ihren fünf kleinen Orten aus dem 11. und 12. Jh. ist die Gegend UNESCO-Weltkulturerbe seit 1997.
Der Wandel der Trauerkultur und die daraus entstehenden Schwierigkeiten der Friedhöfe in ganz Deutschland sind Fakten, mit denen man leben muss. Bei schwindendem Personal und wachsenden Kosten sowie radikal abnehmender Nachfrage nach Erdgrabstätten hat der Ohlsdorfer Friedhof durch seine Größe ganz besonders zu kämpfen.
Anlässlich des Antrittsbesuchs des Botschafters von Tansania, unter anderem im Rathaus – Daressalam ist eine der Partnerstädte von Hamburg – bat uns die tansanische Honorarkonsulin Petra Hammelmann auf deren Weg zum Askari-Denkmal in Jenfeld um eine kurze Führung durch den Ohlsdorfer Friedhof zum Grab der Emily Ruete.