Bedenkt den eignen Tod,
den stirbt man nur.
Doch mit dem Tod der anderen
muss man leben.
OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur
Martina Samulat-Gede: Der Bildhauer Hans Dammann (1867 - 1942) und sein künstlerisches Werk in Beispielen
Ausgabe: Nr. 81, II, 2003 - Mai 2003
Autor: Peter Schulze (Rezensent)
Band 9 der Schriftenreihe des Förderkreises Ohlsdorfer Friedhof e.V., Hamburg 2003, 40 S.
Der vorliegende Band basiert auf der Magisterarbeit von Martina Samulat-Gede und ihrem im Frühjahr 1999 in Ohlsdorf gezeigten Lichtbildervortrag. Hans Dammann, aufgewachsen in Hannover, studierte an der Königlichen Akademischen Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Als selbstständiger Bildhauer konzentrierte er sich anschließend ab 1895 auf die Bereiche des zivilen und militärischen Totengedenkens. Er hinterließ über 300 Werke, davon neunzehn auf dem Ohlsdorfer Friedhof und zwei auf dem jüdischen Friedhof in Hamburg. Der Text von Martina Samulat-Gede ist mit 25 Abbildungen illustriert. Er wurde vom Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof um einen Beitrag über die wechselvolle Geschichte von Dammanns Marmorfigur des "Weinenden Mädchens" im ehemaligen Mausoleum Höfele ergänzt. Außerdem wurde ein Verzeichnis mit Lageskizze aller Werke Dammanns in Ohlsdorf angefügt, das diesen Band speziell für Besucher des Ohlsdorfer Friedhofs nützlich macht.
Titelthema: Urne im Wohnzimmer?
Heft-Rubrik: Neue Bücher
Personen-Register: Dammann, Hans

